BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:www.hu-berlin.de/events/
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:19700329T020000
RRULE:BYMONTH=3;FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU
TZNAME:CEST
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
DTSTART:19701025T030000
RRULE:BYMONTH=10;FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU
TZNAME:CET
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:346-604@www.hu-berlin.de
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Mori Ōgai und die Gedichtanthologie "Visionen" (Omokage, 1889): In
 tentionen und Übersetzungsmethoden
DESCRIPTION: Die Gedichtanthologie "Visionen" (Omokage) wurde 1889 von der 
 "Gesellschaft der neuen Stimmen" (Shinsei Sha) als Sonderausgabe der Zeits
 chrift Kokumin no tomo ("Freund des Volkes") veröffentlicht. Mori Ōgai l
 eitete das Projekt, zu dem unter anderem der Literat Ochiai Naobumi (1861
 1903) und Ōgais Schwester Kimiko beitrugen.Ōgai war federführend vera
 ntwortlich für die Auswahl und Interpretation der Gedichte in Omokage. Er
  wollte in erster Linie deutschsprachige Lyrik einem größeren Publikum i
 n Japan zugänglich machen. Unter den übersetzten Gedichten finden sich a
 ber auch einige wenige englischsprachige Werke von Shakespeare und Lord By
 ron – so von letzterem zwei Ausschnitte aus dem ersten Akt des dramatisc
 hen Gedichts Manfred, deren sehr unterschiedliche Übersetzung in das Japa
 nische allerdings weniger auf dem englischen Original als vielmehr auf der
  deutschen Version von Heinrich Heine beruht.Nach allgemeinen Ausführunge
 n zur literaturhistorischen Bedeutung der Gedichtanthologie sollen in der 
 Präsentation die verschiedenen translatorischen Vorgehensweisen Mori Ōga
 is anhand der Übersetzung von Manfred vorgestellt und vor dem Hintergrund
  seiner geschichtlichen Interpretationsvariationen analysiert werden.Micha
 ela Oberwinkler studierte Japanisch und Chinesisch im Übersetzerstudienga
 ng am Seminar für Orientalische Sprachen der Universität Bonn. Im Anschl
 uss an ihre Promotion zum Thema „Neue Sprachtendenzen im japanischen Int
 ernet“ an der Japanologie in Tübingen übernahm sie für drei Jahre die
  Leitung des Tübinger Zentrums für Japanstudien an der Dōshisha Univers
 ity in Kyōto. Seit 2022 ist sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben am 
 Institut für Modernes Japan in Düsseldorf tätig. Ihre Forschungsthemen 
 umfassen interkulturelle Fragestellungen, digitale Kommunikation aus sozio
 linguistischer Sicht sowie Translationstheorie und -praxis in Bezug auf da
 s Sprachenpaar Japanisch – Deutsch.
LOCATION:Mori-Ogai-Gedenkstätte
DTSTAMP:20260116T113001Z
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260129T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260129T194500
END:VEVENT
END:VCALENDAR
