Hochschulisches Gesundheitsmanagement

Das Hochschulische Gesundheitsmanagement (HGM) der Humboldt-Universität ist die zentrale Anlaufstelle, wenn es um Gesundheit im universitären Alltag geht. Wir bündeln bestehende Angebote, vernetzen Akteur*innen und entwickeln neue Formate. Dabei denken wir Gesundheit ganzheitlich und intersektional: Individuelle Verhaltensweisen und strukturelle Bedingungen gehören für uns dabei zusammen. 

Unsere zentralen Themen

Das HGM verfolgt das Ziel, die Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit von Studierenden und Beschäftigten nachhaltig zu stärken. In unserem Fokus stehen dabei die Themen mentale Gesundheit, Bewegung, Stressbewältigung, Ernährung, gesundheitsorientierte Führung, bewegte Lehre und gesundheitsfördernde Arbeits- und Lernbedingungen.

Strategische Zusammenarbeit

Die HU verfolgt das Ziel, Gesundheit als Querschnittsaufgabe konsequent in Strukturen, Prozesse und Kultur der Universität zu verankern. Als eine von wenigen Hochschulen Deutschlands etabliert sie dafür ein ganzheitliches, integriertes Hochschulisches Gesundheitsmanagement (HGM), das bestehende Angebote vernetzt und bedarfsgerecht ausbaut. Das HGM folgt dabei vier Leitprinzipien: Gesundheitsthemen werden bereichsübergreifend und transparent in allen Bereichen der Universität sichtbar gemacht. Beschäftigte und Studierende profitieren gleichermaßen von systematischen und vollumfänglichen Förderangeboten. Diese werden bedarfsgerecht und zielgruppenspezifisch auf Basis regelmäßiger Bedarfsanalysen und Umfragen entwickelt. Und schließlich werden alle Zielgruppen partizipativ in Analyse- und Entscheidungsprozesse eingebunden – die Maßnahmen werden kontinuierlich evaluiert und angepasst.

FISU Healthy Campus Label: Humboldt-Universität mit Gold ausgeszeichnet

Das FISU Healthy Campus Label ist ein international anerkanntes Programm zur gezielten Förderung des Wohlbefindens von Studierenden und Hochschulangehörigen. Es orientiert sich an internationalen Standards wie dem WHO-Projekt „Health Promoting Universities“ und den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz. Die Auszeichnung erfolgt gestuft von „Zertifiziert“ bis „Platin“ – die HU hat die Stufe Gold erreicht.

Die Auszeichnung der HU mit dem FISU Healthy Campus Label in Gold belegt die Wirksamkeit des HGM: Das Zertifikat wird für nachgewiesenes Engagement in den Bereichen körperliche Fitness, mentale Gesundheit, Ernährung, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit vergeben – und spiegelt damit die Breite des HGM-Ansatzes wider. Den Zertifizierungsprozess hat das HGM gemeinsam mit dem Hochschulsport initiiert und durchgeführt, unterstützt von zahlreichen Abteilungen der HU.

Umfrage: Wie geht's an der HU? Mitarbeitenden- und Studierendenbefragung

Was bewegt Sie im Uni-Alltag? Was belastet – und was stärkt? Um das herauszufinden, befragen wir regelmäßig Studierende und Beschäftigte der HU. Diese wissenschaftlich fundierten Ergebnisse sind Grundlage der strategischen Weiterentwicklung des HGM: Gemeinsam mit internen und externen Partner*innen entwickeln wir daraus passgenaue Maßnahmen zur Gesundheitsförderung aller Humboldtianer*innen. Gesundheitsförderung an der HU ist kein Top-down-Projekt – sie lebt von Ihrer Beteiligung.

In einer schnelllebigen und sich verändernden Arbeitswelt arbeiten wir mit hohem Engagement daran, eine moderne und zukunftsorientierte Arbeitskultur an unserer Universität zu gestalten. Eine gesunde und unterstützende Arbeitsumgebung, die die Zusammenarbeit, das Engagement, die Kreativität und Eigenverantwortung fördert, liegt uns sehr am Herzen. In diesem Zusammenhang ist das HGM ein wichtiger Bestandteil von New Work an unserer Institution. Nur mit einer gesunden und motivierten Belegschaft können wir den Herausforderungen der modernen akademischen Arbeitswelt erfolgreich begegnen.

Niels Helle-Meyer

Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik der Humboldt-Universität zu Berlin
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Niels Helle-Meyer

Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik der Humboldt-Universität zu Berlin

Netzwerk & Kooperationen

Gesundheitsförderung funktioniert am besten vernetzt. Das HGM bündelt daher bestehende Angebote an der HU – und baut sie dort aus, wo Bedarf besteht. Dabei arbeiten wir eng mit der Zentraleinrichtung Hochschulsport der HU zusammen. Möglich macht das auch die Unterstützung unserer Kooperationspartnerinnen: Die Techniker Krankenkasse und die AOK Nordost begleiten unsere Arbeit – finanziell, fachlich und mit jeweils eigenen Schwerpunkten. Gefördert werden wir zudem durch das Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP).

Zudem sind wir als HGM Teil des „Netzwerk Gesunde Hochschulen Berlin Brandenburg“. Es verbindet engagierte Akteur*innen, die gesundheitsbezogene Projekte an Hochschulen voranbringen möchten. Ziel des Netzwerks ist es, das Thema Gesundheit nachhaltig an den beteiligten Hochschulen zu stärken und ein gesundes Studier- und Arbeitsumfeld für Studierende und Mitarbeitende zu fördern.

Unsere Kooperationspartner

BCP Berliner Chancengleichheitsprogramm Logo mit grün-blauem Balken und weißen Buchstaben.
Blauer Hintergrund mit weißem Logo "TK" und dem Text "Die Techniker" darunter.
Das Logo zeigt die Buchstaben "AOK" in Grün neben einem grünen Kreis mit einer Pflanze.
Zentrum Chancengerechtigkeit

Sitz

Zentrum Chancengerechtigkeit
Unter den Linden 6
10099 Berlin