Mütter können ab jetzt Nabelschnurblut spenden
Die Geburtskliniken der Charité - Universitätsmedizin Berlin und die José-Carreras-Stammzellbank in Düsseldorf haben im Dezember eine Kooperation vereinbart: Mütter können ab sofort das Nabelschnurblut ihres Kindes der gemeinnützigen Stammzellbank zur Verfügung stellen. Das Blut aus Nabelschnüren ist eine kostbare Ressource: Die darin enthaltenen Stammzellen können zur Bekämp- fung von Krankheiten wie beispielsweise der Leukämie verwendet werden. Um für medizinische Zwecke einsetzbar zu sein, muss das Blut allerdings in speziellen Blutbanken aufbereitet und gelagert werden.
„Diese Nabelschnurblutspende kann für Leukämiepatienten eine zweite Chance für ein gesundes Leben sein“, erklärt Joachim Dudenhausen, Leiter der Geburtskliniken der Charité. Er betont darüber hinaus, dass die Spende des Nabelschnurblutes für Mutter und Kind vollkommen ungefährlich ist.