Psychologische Beratung
Hinweis: Studierende der Charité wenden sich bitte direkt an den MediCoach, Tel. (030) 450 529 189 oder E-Mail: medicoach@charite.de, Virchowweg 24 (alte Zahnklinik), Raum 2671 01 030.
Die Psychologische Beratung gehört innerhalb der Studienabteilung der HU zum Referat Studienberatung und wird vom Dipl.-Psychologen Holger Walther angeboten.
Die Adresse ist:
Invalidenstr. 110 (Ecke Chausseestraße), 5. Etage, Raum 519
Tel. 2093-70272
Terminvereinbarung und Informationen: Mi 13-15.00 Uhr
Die Beratungsgespräche liegen außerhalb dieser Sprechzeit und finden Montag-Donnerstag von 9-15.30 Uhr im o.a. Büro in Mitte oder freitags von 9-12 Uhr auf dem Campus Adlershof statt (Johann-von-Neumann-Haus, Rudower Chaussee 25, Haus 2, Raum 2.227 - bitte nur nach vorheriger Terminabsprache!).
Anfragen und Terminwünsche können Sie gern auch außerhalb der Sprechzeit per E-Mail an mich richten:
E-Mail: holger.walther@uv.hu-berlin.de
Warum gibt es eine Psychologische Beratung an der Uni?
Gerade das Lernen ist sehr störanfällig. Daher können sich belastende Probleme besonders auf Motivation, Konzentration und Leistung auswirken. Dies gilt natürlich nicht nur für Probleme, die direkt mit dem Studium zusammenhängen (z.B. wenn eine Angst vor dem öffentlichen Reden dazu führt, ein Referat nicht zu halten oder eine Prüfung nicht zu bestehen), sondern grundsätzlich für alle im Leben auftretenden Schwierigkeiten oder Krisen (z.B. Probleme mit dem Partner oder den Eltern). Damit kann die Bewältigung des Studiums z.T. massiv gefährdet sein. Die Psychologische Beratung trägt dann dazu bei, dass das Ausbildungsziel weiterhin angestrebt werden kann, indem Sie sich sinnvoll und genügend Ihrem Problem zuwenden. Häufige Fragen und Probleme, mit denen sich Studierende in den vergangenen Jahren u.a. an uns gewendet haben, waren:
- Was kann ich gegen meine Prüfungsängste tun?
- Ich bin mir unsicher, ob ich eigentlich das Richtige studiere.
- Ist für mich eine Psychotherapie sinnvoll und wie finde ich einen Therapieplatz?
- Ich kann mich nicht richtig konzentrieren und lenke mich immer ab.
- Welche Lern- und Arbeitstechniken gibt es? Ich traue es mir nicht zu, die vielen Aufgaben zu schaffen.
- Ich habe Probleme mit dem Umgang mit Essen (z.B. Magersucht) und brauche Hilfe.
- Ich bin viel krank und glaube, daß es psychosomatisch ist.
- Meine Eltern haben so hohe Erwartungen an mich. Wie kann ich damit umgehen?
Wie kann Ihnen die Psychologische Beratung helfen?
Zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe sind möglich: das Beratungsgespräch oder die Teilnahme an einer Gruppe. Alle Angebote sind kostenlos.
Das Beratungsgespräch
In einem vertraulichen Gespräch können Sie offen über Ihre aktuelle Situation sprechen. Wir versuchen dann gemeinsam, diese zu analysieren und daraus Lösungsideen abzuleiten. Dies können erste Schritte sein, etwas zu verändern, z.B. eine Entscheidung zu fällen. Oder eine konkrete Adresse, an die Sie sich wenden können, z.B. andere Beratungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen, Psychotherapeuten.
Teilnahme an einer Gruppe
Für viele studiumsbedingte Probleme bieten wir Gruppen an, in denen Sie neue Umgehensweisen lernen und Ihr bisheriges Verhalten verändern können, z.B. gegen Prüfungsangst. Die Teilnehmerzahl ist bei den meisten Angeboten begrenzt, um in einer vertrauensvollen Umgebung die persönliche Auseinandersetzung mit dem Problem zu ermöglichen. Unter dem Stichwort Veranstaltungen finden Sie Hinweise zu unseren Gruppenangeboten, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen.
Wer macht die Psychologische Beratung?
Die Beratungsgespräche werden von dem Dipl.-Psychologen Holger Walther durchgeführt. Er ist auch Psychologischer Psychotherapeut und seit 1993 an der HU tätig. Auch ein Großteil der Gruppenangebote und Veranstaltungen werden von ihm geleitet, sofern diese nicht durch externe Trainerinnen und Trainer angeboten werden.
Wie melden Sie sich an oder vereinbaren einen Gesprächstermin?
Einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren
Wenn Sie ein Beratungsgespräch wünschen, können Sie während der Sprechzeit einen Termin dafür vereinbaren. Dieser liegt dann selbstverständlich außerhalb dieser Zeiten und wird mit Ihnen individuell abgestimmt. Bringen Sie eine Stunde Zeit mit. Dies ist zumindestens die Zeit, die ich für das Gespräch einplane. Sollten wir mehr Zeit brauchen, würden wir uns am Ende für einen weiteren Termin verabreden. Das Beratungsgespräch kann in Mitte (Mo-Do) oder in Adlershof (Fr) stattfinden. Sie können unabhängig von den Sprechzeiten auch einen Termin per E-Mail vereinbaren.
Sich für die Teilnahme an einer Gruppe anmelden
Wenn Sie sich für die Teilnahme an einer Gruppe entschieden haben, für die eine Anmeldung erforderlich ist, erkundigen Sie sich bitte während der Sprechzeiten, ob es noch freie Plätze gibt. Wir nehmen dann Namen und Adresse auf, und Sie erhalten einen Anmeldebogen von uns. Bekommen wir diesen von Ihnen ausgefüllt zurück, sind Sie fest für diese Gruppe angemeldet. D.h. wir konnten Ihnen einen der stark nachgefragten Plätze zur Verfügung stellen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie sofort Bescheid geben, wenn Sie wider Erwarten nicht teilnehmen können. So können wir von unserer Warteliste einem weiteren Interessenten einen Platz anbieten. Sie sollten sicherstellen können, an allen Terminen teilnehmen zu können. Es macht keinen Sinn, zu einem späteren Zeitpunkt einzusteigen oder mehrere Sitzungen zu versäumen.
Weitere Beratungsmöglichkeiten
Studierende der Charité wenden sich bitte immer an den MediCoach. Alternativ können sich alle Berliner Studierenden an die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks wenden, deren Angebote auch kostenlos sind. Für eine psychotherapeutische Begleitung können Sie sich an die Ambulanz des Zentrums für Psychotherapie am Institut für Psychologie (ZPHU) wenden. Personen mit einer Zwangsstörung sowie sozialen Ängsten können sich an die Hochschulambulanz für Psychotherapie und Psychodiagnostik am Institut für Psychologie wenden. Ansonsten kann an andere Psychotherapeut(inn)en und andere Beratungs- und Therapieeinrichtungen und Selbsthilfegruppen vermittelt werden. Die Kosten werden fast immer von der Krankenkasse übernommen.
18 Jahre Psychologische Beratung an der Humboldt-Universität
Zum 1. März 1994 hat die Humboldt-Universität diese neue Einrichtung geschaffen, um es ihren Studierenden zu ermöglichen, direkt an der Uni eine erste Anlaufstelle zu finden, wenn psychische Probleme das Studium belasten.
Seit dem haben über 6000 Beratungsgespräche u.a. zu Lernproblemen oder Orientierungsfragen, zur Prüfungsangst, aber auch zu Partnerschaftsproblemen, zum Aufschieben des Examens, zur Psychotherapie oder zur Motivation stattgefunden.
Und in mehr als 300 Gruppen fanden über 8000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundsätzliche Hilfestellungen.
Näheres dazu können Sie dem zuletzt erschienenen Jahresbericht, der die Arbeit von 1994 bis 2004 zusammenfasst, entnehmen.
Kontakt für Fragen oder Rückmeldungen zu dieser Seite: psychologische-beratung@hu-berlin.de