Campus Nord
Lage und Einrichtungen auf dem Campus Mitte
Mitten im Berliner Bezirk Mitte befindet sich eine versteckte grüne Oase, die nur über drei unauffällige Zugänge zu erreichen und selbst vielen alteingesessenen Berlinern nicht bekannt ist: der Campus Nord der Humboldt-Universität. Auf dem 80.000 Quadratmeter großen, parkartigen Areal finden sich nicht nur alte, Schatten spendende Bäume, sondern auch wunderschöne Gebäude, die vom Ende des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts erbaut wurden. Dazu zählt das von Carl Gotthard Langhans, dem Architekten des Brandenburger Tors, vor über zweihundert Jahren entworfene Anatomische Theater der Königlichen Tierarzneischule und späteren Tiermedizinischen Hochschule.
Rund um diesen „Trichinentempel“ herum wächst der Campus Lebenswissenschaften in unmittelbarer Nähe zur Charité, dem Museum für Naturkunde, dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und dem Deutschen Rheumaforschungszentrum. Hier treffen sich Forscher unterschiedlichster Fachrichtungen, um über Evolution, molekulare Biologie und Neurowissenschaften zu diskutieren. Aus der Nähe von Theoretikern und Experimentatoren unterschiedlicher Disziplinen sind bereits erfolgreiche Verbünde hervorgegangen, wie das Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience Berlin, die Graduiertenschule Mind and Brain oder das neu gegründete interdisziplinäre Center for Integrative Life Sciences (CILS), das zum Thema Entscheidungsfindung forscht. Der Campus Nord – ein Sammelpunkt für Lebenswissenschaftler aus der Berliner Region.