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bologna.lab

Vielfalt der Wissensformen

»Vielfalt der Wissensformen« ist ein interdisziplinäres Studienprogramm für Studierende aller Fachrichtungen. Anhand konkreter Objekte untersuchen Studierende der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften praktisch Wissens- und Wissenschaftsgeschichte.

 

Semesterflyer WiSe 2017/18

Vorlesung »Schnittstellen« aus dem

SoSe '17 von Prof. Dr. Christian Stein

Abrufbar beim Youtube-Kanal des bologna.lab:

https://www.youtube.com/channel/UCQNuKApW0E9KmW_Aaj-U8ow

 

                                                                  

 

 
 

»Vielfalt der Wissensformen«

 

Seit wann weiß ich, was ich weiß?

Was sind die Grenzen meines Faches?

Wie kann ich mein Wissen über die Grenzen meines Faches hinaus kommunizieren?

 

Ausstellung Weltwissen

Abbildung: Matthias Heyde

Die Idee

 

»Wer nichts als die Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.«

- Georg Christoph Lichtenberg -

 

Angewandte Interdisziplinarität mit kritischer Selbstbeobachtung – so funktioniert Lernen in den Seminaren von »Vielfalt der Wissensformen«. Als Studium generale 2.0 schlägt das Studienprogramm eine Brücke zwischen den Fächerkulturen und bringt Studierende aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften miteinander in Dialog. Die Lehrveranstaltungen bieten Studierenden aller Disziplinen einen Freiraum, um Wissens- und Wissenschaftsgeschichte am konkreten Objekt und praktisch zu beleuchten. Vermeintlich gesichertes Wissen erscheint in neuem Licht, kreatives Denken kann sich entfalten und ungewohnte Herangehensweisen werden entwickelt.

Wissens- und Wissenschaftsgeschichte vermitteln die Seminare des Studienprogramms anhand ausgewählter Wissensobjekte – wie beispielsweise dem Foucaultschen Pendel, dem Radio oder dem Ursaurier. Solche konkreten Objekte sind in besonderer Weise geeignet, Übergänge und Verbindungen zwischen den ausdifferenzierten Wissenschaftskulturen zu veranschaulichen und zu erforschen, sowie den Dialog zwischen Studierenden verschiedener Disziplinen zu fördern.

»Vielfalt der Wissensformen« begreift die Heterogenität und jeweilige Fachspezialisierung der Studierenden als Potential. Der interdisziplinäre Ansatz erlaubt es, das Wissen und die Erfahrungen aus der eigenen Disziplin einzubringen und in kritischer Selbstbeobachtung die eigene fachliche Perspektive immer wieder zu hinterfragen.

Durch gemeinsame Projektarbeiten, bei denen Studierende beispielsweise Radiofeatures, Ausstellungen oder Apps entwickeln, wird das Verständnis für Mechanismen interdisziplinärer Zusammenarbeit zusätzlich geschärft.

 

Ein Einblick in »Vielfalt der Wissensformen« von Gastprofessor Christian Stein aus dem Sommersemester 2017:

Dies ist ein 360° Video, indem er sich und seine Lehrveranstaltungen vorstellt.