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Professional School of Education (PSE)

PSE-Newsletter 1/2017

Ausgabe im Juli 2017

Lehrkräftebildung in den Hochschulverträgen 2018-2022

Der Direktor der PSE, Prof. Dr. Detlef Pech kommentiert Hintergründe, Entwicklungen und zeigt Problematiken auf.

Bereits in den Koalitionsverhandlungen im Spätsommer/Herbst 2016 fixierte der designierte Senat das Ziel, die Absolvent*innenzahlen im Lehramt an den Berliner Universitäten von jährlich 1000 Absolvent*innen auf 2000 zu verdoppeln.

Schon zu diesem Zeitpunkt wurde an verschiedenen Stellen darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht nur die immense Anzahl ist, die die Universitäten vor erhebliche Probleme stellen würde, sondern dass die Umstellung des Prozederes massive Einschnitte mit sich bringen würde: Hatten die Universitäten bislang nachgewiesen, dass sie jeweils die Kapazitäten, also Studienplätze, für die avisierten Zielzahlen aufbauen, soll nun als Nachweiskriterium die Anzahl der Abschlüsse dienen. Die damit verbundene Problematik ist offensichtlich: Nicht alle Studierenden, die ein Studium beginnen, beenden dies auch. D.h. um die Zielzahl zu erreichen, müssen im Bachelor deutlich mehr Studierende aufgenommen werden als die Anzahl derer, die letztlich einen Abschluss macht.

Ausbau in bestimmten Fächern forciert

Im Rahmen der Hochschulvertragsverhandlungen wurde zudem deutlich, dass der Berliner Senat nur in bestimmten Fächern einen Ausbau möchte. Die konkreten Zahlen wurden den Fächern am 01.03.2017 von der Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Humboldt-Universität mitgeteilt. Dabei wurde sichtbar, dass die Adressierung des Senats sehr unterschiedlich ausfiel: Neben den zu erwartenden Wünschen nach mehr Absolvent*innen in den MINT-Fächern – bei denen sich die Frage stellt, wie ein Fach ausgebaut werden soll, bei dem es jetzt schon nicht ausreichend Nachfrage gibt – gab es einige Fächer, in denen ein besonders starker Ausbau eingefordert wurde. Hierzu zählen u.a. die Anglistik, das Fach Sport und erneut das Grundschullehramt. Hinsichtlich der Umsetzung eines solchen Ausbaus wurde von VPL auch auf die Möglichkeit und ggf. gar Notwendigkeit für einige Fächer der Umwandlung der Lehramtsoption in einen Lehramtsbezug sowie der Verlagerung von Studienplätzen aus Monobachelor- oder Monomasterstudiengängen in das Lehramt verwiesen.

Vorbehalte wurden fächerübergreifend formuliert

Von Seiten diverser Institute und Fakultäten der HU Berlin (z.B. des Geographischen Instituts, der KSBF oder auch der Gemeinsamen Kommission Grundschullehramt) wurden umfangreiche Stellungnahmen vorgelegt, die auf die mit einem Ausbau Lehramt verbundenen Problematiken hinwiesen. Zentrales Argument ist neben vielen Detailaspekten wie der Prüfungsorganisation oder Versorgung mit Lehrräumen letztlich, dass ein solch umfassender Ausbau, selbst wenn er ausfinanziert wäre, nicht ohne Qualitätsverluste in der Lehre realisierbar wäre. Von Beginn der Diskussion an war indes auch klar, dass eine Ausfinanzierung nicht gegeben ist.

Das Direktorium der PSE hat bereits Ende Januar 2017 vor Aufnahme der Hochschulvertragsverhandlungen in einer ad hoc-Stellungnahme für die Präsidentin auf die mit einem möglichen Ausbau verbundenen Probleme hingewiesen und im April 2017 nach Kenntnis der konkreten Zahlen, insbesondere mit Blick auf die Systemmodule Lehramt, eine weitere Stellungnahme an das Präsidium gerichtet. Im Rahmen der Aprilsitzung des PSE-Institutsrats hat der Direktor zudem einen umfassenden schriftlichen Bericht zum Stand der Diskussion vorgelegt. Auf Initiative der Institutsratsmitglieder der PSE wurde darüber hinaus eine Stellungnahme verabschiedet, die allen PSE-Mitgliedern zugegangen ist.

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 25. Juli 2017

Schriftliche Reaktionen auf die diversen Stellungnahmen liegen von Seiten des Präsidiums nicht vor. Da die Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Mitgliederversammlung der PSE am 13. Juni 2017 nicht teilnehmen konnte, hat die Mitgliederversammlung die Ansetzung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, um gemeinsam mit der Vizepräsidentin die Konsequenzen des Hochschulvertragsentwurfes für die Lehrkräftebildung an der HU Berlin zu diskutieren. Als Termin hierfür wurde von der Vizepräsidentin Dienstag, der 25. Juli 2017 vorgeschlagen, wo diese nun um 16.00 Uhr stattfinden wird.

Die seit Juni 2017 vorliegende Entwurfsfassung des Hochschulvertrages, die von den verschiedenen Ressorts der Senatsverwaltung bestätigt ist, umfasst weitestgehend die seit Anfang März bekannten Rahmendaten. Änderungen zu den Informationen vom 01. März bestehen letztlich darin, dass der Ausbau des Faches Sport gekoppelt wurde an den Vorbehalt, dass von Senatsseite ausreichend Sportflächen zur Verfügung gestellt werden, sowie dass der vierte Ausbau Grundschullehramt entsprechend der veranschlagten Zahlen der Studienabteilung der HU Berlin nicht von 300 auf 530, sondern auf 500 Studienplätze im Bachelor führt.

Strukturelle und finanzielle Herausforderungen

Für die Finanzierung des gesamten Ausbaus Lehramt sieht der Hochschulvertragsentwurf jährlich zusätzlich einen Sondertatbestand von 8,3 Millionen Euro vor, wobei hierin bereits die für den letzten Ausbau Grundschullehramt im Jahr 2016 ausgehandelten und festgelegten 4,2 Millionen Euro enthalten sind.

Strukturrelevant sind darüber hinaus – neben kleineren Punkten -, dass die Etablierung von Quereinstiegsmastern sowie der Ausbau von Weiterbildungsangeboten (Nachstudium eines zusätzlichen Faches etc.) verbindlich festgehalten sind. Während für die Weiterbildungsangebote weiterhin spezifische, zusätzliche Finanzierungsvereinbarungen mit dem Bildungssenat zu treffen sind, ist die Etablierung des Quereinstiegsmasters ein Teil des Sondertatbestands.

Der Ausbau des Lehramtsstudiums in Berlin und damit auch an der Humboldt-Universität ist ohne Frage notwendig und auch sinnvoll. So schwer es für die Ausgestaltung einer Universität ist, so liegt ihre gesellschaftliche Verantwortung auch in der professionellen Qualifikation zukünftiger Lehrer*innen. Angesichts dessen, dass in Berlin über Jahre hinweg deutlich weniger Lehramtsabsolvent*innen ihr Studium beendet haben, als es dem Bedarf des Landes entspricht, ist ein Ausbau nur folgerichtig. Allerdings ist der nun vorgesehene Ausbau in seiner Anlage kontraproduktiv. Es soll eine Anzahl von Lehrkräften über den mittelfristigen Bedarf hinaus qualifiziert werden. Trotz des Wissens darum, dass selbst bei einem direkten Einstieg in einen Master of Education diese Studierenden erst in knapp vier Jahren mit dem 2. Staatsexamen in den Schuldienst gehen – bei den Bachelorstudienanfänger*innen gar erst in sieben Jahren. Über die Universitäten können keine kurzfristigen Lösungen des Problems gefunden werden. Für die Universitäten bedeutet eine Qualifikation über den Bedarf hinaus, dass Strukturen aufgebaut werden, die schon in wenigen Jahren vermutlich nicht mehr in diesem Umfang benötigt werden. Dies ist sicher keine seriöse Planung – und kann nur dazu führen, dass sehenden Auges für die kommenden Jahre eine massive Verschlechterung der Qualität des Studiums in Kauf genommen wird.

 

Detlef Pech, Direktor PSE

Projekt „Sprachen – Bilden – Chancen“ stärkt die Sprachbildung

Gemeinsame Initiative der FU, HU und TU zur Verbesserung der Lehrkräftebildung in den Bereichen Sprachbildung, Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache (DaZ).

Sprachliche Kompetenzen sind eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsweg und gesellschaftliche Teilhabe. Doch für viele Kinder sind die sprachlichen Anforderungen in der Schule eine Hürde.

Sie kommen aus Familien mit einem niedrigen Sozialstatus oder sprechen in ihrer Familie die Herkunftssprache ihrer Eltern und lernen Deutsch als zweite Sprache. Letzteres ist in Berlin bei mehr als 35 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Fall.

 

Heterogene Schülerschaft

Auf die Vielfalt in den Klassenzimmern werden die Berliner Lehramtsstudierenden in den Lehrveranstaltungen zu Sprachbildung/Deutsch als Zweitsprache (DaZ) vorbereitet. Diese wurden im Projekt „Sprachen – Bilden – Chancen: Innovationen für das Berliner Lehramt“ erstmals umfassend untersucht und ausgewertet.

Zudem wurde in der Projektlaufzeit von April 2014 bis Juli 2017 ein phasenübergreifendes Ausbildungskonzept erarbeitet und es wurden Materialien für die Sprachbildung in der fachdidaktischen Lehre entwickelt. Die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen des Projekts wurden im April 2017 auf der Abschlusstagung vorgestellt.

„Sprachen – Bilden – Chancen: Innovationen für das Berliner Lehramt“ wurde von dem Mercator-Institut für Sprachbildung und Deutsch als Zweitsprache gefördert.

Die entwickelten Materialien und weitere Veröffentlichungen des Projekts sind auch nach der Projektlaufzeit auf der Webseite www.sprachen-bilden-chancen.de zu finden.

Fachdidaktische Qualifizierung Inklusion angehender Lehrkräfte an der Humboldt-Universität zu Berlin (FDQI-HU)

FDQI-HU wird im Rahmen der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" aus Mitteln des BMBF gefördert.
Didaktisches Modell für den inklusiven Fachunterricht

Das Modell dient den FDQI-HU-Seminaren in den Fächern Englisch, Geschichte, Informatik, Latein und Arbeitslehre als theoretische Grundlage und hat das Potenzial, auch für andere Fächer an der HU Berlin heterogenitätssensible Lehrformate auszugestalten.

Anhand breiter Literaturrecherchen des Kernteams von FDQI-HU wurden Qualitätsmerkmale inklusiven Unterrichts identifiziert (=„Prozessmerkmale“), die in Kombination mit den an das „Hamburger Modell“ angelehnten „Strukturelementen“ die Vorbereitung und Durchführung von Unterricht in heterogenen Lerngruppen erleichtern sollen. Ergänzt werden diese Parameter um drei rahmenhaft angelegte Modalitäten:

  • Die gesamtgesellschaftlichen Bedingungen nach Wolfgang Klafki,
  • die fachdidaktischen Bedingungen, die es für jedes Fach individuell zu theoretisieren gilt
  • sowie die schulorganisatorischen Bedingungen.

Zudem wurde die „individuelle Kompetenzentwicklung“ als zentrales Ziel inklusiven Unterrichts identifiziert.

 

Allgemeine Projektziele
  1. Vernetzung und Weiterentwicklung vorhandener hochschuldidaktischer Expertise in den Bereichen Rehabilitationswissenschaften, allgemeine Didaktik sowie Fachdidaktik und Sprachbildung
  2. Theoretische Grundlagenarbeit – Entwicklung und Erprobung eines didaktischen Modells für den inklusiven Fachunterricht
  3. Konzeption und Durchführung heterogenitätssensibler Hochschulveranstaltungen in fünf Fächern (Design-Based-Research-Ansatz)
  4. Entwicklung und Anwendung eines Messinstruments zur Evaluation der Wirksamkeit der Seminare

 

Ausblick

Die Schlagworte des Modells sowie die darin verorteten Diskurse werden in Form eines Glossars aufgearbeitet, das bis Ende 2017 online einzusehen sein wird. So können auch andere Fächer im Rahmen der Lehrkräfteausbildung der HU vom Modell profitieren.

Fritz-Karsen Chairs und Ringvorlesung „Forschungsorientierung im Lehramt“

Durch das Jahresthema „Forschendes Lernen“ und zwei Fritz-Karsen Chair Professuren an der PSE, wurde die forschungsorientierte Lehrkräftebildung an der HU voran gebracht.

Im Rahmen des Jahresthemas „Forschendes Lernen“ hatten die renommierten Wissenschaftler*innen Prof. Jan van den Akker und Prof. Dr. Angela Brew den Fritz-Karsen Chair der PSE und des IZBF inne.

Prof. Dr. Jan van den Akker ist Professor Emeritus der Universität Twente im Bereich Curriculum Design and Implementation und war Geschäftsführer des SLO (Netherlands Institute for Curriculum Development).

Prof. Dr. Angela Brew ist Professorin Emeritus an der Macquarie University in Sydney. Sie ist Fellow of the UK’s Society for Research into Higher Education (SRHE) und ein Elected Life Member of the Higher Education Research and Development Society of Austral-asia (HERDSA).
 

Ringsvorlesung „Forschungsorientierung  im Lehramt“

Beide Professor*innen führten zusammen mit Wissenschaftler*innen der PSE und der HU eine Vielzahl von Veranstaltungen durch. Dazu zählten neben Beratungen, Planungen von Publikationen und Workshops zu verschiedenen Themen auch jeweils ein Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Forschungsorientierung im Lehramt: Chancen und Herausforderungen“.

Diese Veranstaltung richtete sich neben den im Lehramtsstudium Tätigen aus den Fachwissenschaften, den Fachdidaktiken, der Sprachbildung und den Bildungswissenschaften auch an Studierende und weitere Interessierte.

In dieser Vorlesungsreihe stellten nationale und internationale Wissenschaftler*innen ihre Forschung im Bereich „Forschendes Lernen“ aus unterschiedlichen Perspektiven, beispielsweise aus Sicht der Studierenden oder der Dozierenden, dar.

 

Die zwei Fritz-Karsen Chairs und die Ringvorlesung „Forschungsorientierung  im Lehramt“ wurden dank der Mittel aus dem Qualitätspakts Lehre des BMBF im Übergänge Projekt an der Humboldt-Univeristät zu Berlin realisiert.

Mentoringqualifizierung im Praxissemester

Die PSE bietet die Mentoringqualifizierung nach einem berlinweit gültigen Konzept an, in der Mentorinnen und Mentoren auf die Begleitung der Studierenden im Praxissemester vorbereitet werden.

Studierende werden im Praxissemester durch ein umfassendes Konzept der Lernbegleitung betreut. Ein Kernelement davon ist das Mentoring durch Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen.

Die hierfür vorbereitende Qualifizierung richtet sich an Lehrkräfte, die als Mentorinnen und Mentoren für das Praxissemester tätig sind oder sich für diese Aufgabe in zukünftigen Praxissemestern interessieren.

Sie wird von allen Berliner Universitäten mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie angeboten.

Am 3. März 2017 bot das Forum Mentoring im Praxissemester vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung von Mentorinnen und Mentoren sowie Vertreter*innen der Fachdidaktiken.

 

Lernbegleitung im Praxissemester

In der Studierendenbefragung der Begleitforschung zum Praxissemester nach dem ersten Durchlauf des neuen Praxissemesters gaben N=183 Studierende u.a. ihre Einschätzungen zur erfahrenen Lernbegleitung ab.

Es zeigte sich, dass sich die Mentoringqualifizierung (MQ) positiv auf die Durchführungshäufigkeit von Unterrichtsbesprechungen auswirkt (vgl. Abb.).

 

Terminvorschau

Die Lernbegleitungsmodule werden ganzjährig angeboten. Die fachdidaktischen Module schließen sich in der Regel als Blockveranstaltungen an.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://hu.berlin/pse-MQ-Info

Neue Veranstaltungsreihe Partnerschulen@HU mit „Workshop zu digital gestütztem Lehren und Lernen“

Das Humboldt-Partnerschulkolleg führt Partner- und Kooperationsschulen in Berlin und im internationalen Ausland mit HU-Lehrenden zusammen.

In der Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Partnerschulen@HU“, die sich an die 22 Partnerschulen der HU richtet, stand der Umgang mit verschiedenen Facetten der Digitalisierung von Schule im Mittelpunkt des Workshops.

Der Fachvortrag von Mina Ghomi (Doktorandin am Institut für Informatik der HU) und Prof. Dr. Niels Pinkwart (Institut für Informatik der HU) nahmen zunächst den aktuellen Stand bei der Integration digitaler Medien in Schulen und Unterricht in den Blick.

Prof. Dr. Sebastian Schädler   (Gestaltungspädagogik / Schwerpunkt digitale Medien, Evangelische  Hochschule Berlin), widmete sich zusammen mit Frederike Ruhl als freier Medienpädagogin den konkreten Möglichkeiten, mit digital gestützter Bildung in der Schule trotz oft schlechter Rahmenbedingungen zu beginnen.

Das breite Interesse seitens der Schuleiter*innen und Lehrer*innen mit 25 Teilnehmer*innen an diesem Workshop wird in der neu initiierten Fortbildungsreihe für Lehrkräfte „Erfolgreiche Integration digitaler Medien in Schulen“ mit verschiedenen Fortbildungsangeboten aufgegriffen.

Nähere Informationen unter https://hu.berlin/ztl-fortbildungsangebot.

 

Das Humboldt-Partnerschulkolleg setzt die Reihe Partnerschulen@HU mit dem „Workshop für Lehrer*innen zur Betreuung der 5. Prüfungskomponente“ fort.

Der Workshop findet am 5. Oktober 2017 | 16 - 18.30 Uhr | Hausvogteiplatz 5-7 statt. Anmeldungen unter beate.nedel@hu-berlin.de