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Humboldt-Universität zu Berlin

Vernissage: The Dead, as far as [ ] can remember

Das Tieranatomische Theater thematisiert in Zusammenarbeit mit Flinn Works, dem Berlin Postkolonial e.V. und dem Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage in der Ausstellung „The Dead as far as [ ] can remember“ die Vielfalt und Kontroverse des Diskurses über Spuren menschlicher Überreste und Dinge aus den ehemaligen Kolonien in Museen und Sammlungen.

 

Die Geschichte deutscher kolonialer Gewalt wird von tansanischen und namibischen Nachkommen und der Diaspora in Deutschland in Erinnerung behalten. Sie hat zudem Spuren in Museen und Sammlungen hinterlassen, in denen menschliche Überreste und Gegenstände aus den ehemaligen Kolonien aufbewahrt werden.

Die öffentliche Diskussion in Deutschland über die Herkunft von Sammlungen und die Restitution von menschlichen Überresten hat viele Stimmen und die Frage, was zu beachten ist und wie und wo die (materiellen) Beweise aufbewahrt werden können, ist auch eine Frage von "Wer spricht?".

Anstatt Dinge oder menschliche Überreste zu zeigen, zeigt "The Dead, as far as [    ] can remember" die Vielfalt und Kontroverse des Diskurses um diese herum. Die Ausstellung zeigt die Sichtweisen verschiedener Interessensvertreter auf: Akademie und Kunst, Museum und Bürgerinitiativen. Dazu gehören Künstler aus Tansania und Deutschland, postkoloniale Aktivisten sowie Forscher und Theaterproduzenten.


 

 

Vernissage:

Donnerstag, 8. November 2018
19.00 Uhr

Tieranatomisches Theater
Philippstraße 12/13
10115 Berlin


Ausstellung:

9. November 2018 - 12. Januar 2019
Dienstag – Samstag
14.00 bis 18.00 Uhr

Tieranatomisches Theater
Philippstraße 12/13
10115 Berlin