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Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Coronavirus: Aktuelle Informationen

Coronavirus: Aktuelle Informationen

 

Fragen und Antworten

Stand: 27. März 2020
Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.

 

Aktuelles

Die Humboldt-Universität informiert an dieser Stelle über aktuelle Entwicklungen und relevante Auswirkungen des Ausbruchs des COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2) auf den Lehr-, Studien,- und Arbeitsalltag an der Universität. Bitte schauen Sie regelmäßig auf diese Webseite, da sich die Informationslage kurzzeitig ändern kann. Wir arbeiten intensiv daran, die aktuellsten Informationen schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.

 

27. März 2020

Präsidentin zu den aktuellen Herausforderungen in der Forschung

Liebe Professor*innen, liebe Postdoktorand*innen und Promovierende, liebe Forschende, liebe Kolleg*innen, 

die Corona-Pandemie hat uns alle an der HU hart getroffen. Wie so viele Mitarbeiter*innen im internationalen Wissenschaftsbetrieb haben auch wir gehofft, dass es nicht so weit kommen würde: Die Humboldt-Universität ist geschlossen und befindet sich seit einer Woche im Präsenznotbetrieb. Um die Infektionsketten zu unterbrechen, tragen die Berliner Hochschulen auch auf diese Weise dazu bei, die Pandemie einzudämmen. 

Das bedeutet Umstellung von jetzt auf gleich, ohne viel Zeit zur Vorbereitung. Besonders hart trifft es hierbei fast alle Disziplinen, die mit Daten arbeiten, Experimente in Laboren laufen haben oder empirische Forschung betreiben. Viele Versuche mussten kurzfristig abgebrochen oder auf Eis gelegt werden, Forschungsreisen und Umfragen können nicht wie geplant stattfinden, selbst Feldforschung vor Ort ist kaum mehr möglich. 

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26. März 2020

Präsidentin zu den aktuellen Herausforderungen für die Lehre

Liebe Mitarbeitende, liebe Studierende,

wir sind in der ersten Woche des Präsenznotbetriebes der HU. Für viele von Ihnen ist es bereits die zweite Woche im Homeoffice. Ob vor Ort oder zu Hause - alle sortieren sich neu und diese Phase ist eine enorme Herausforderung für alle Mitglieder der Universität. Ich danke Ihnen, auch im Namen des gesamten Präsidiums, sehr für Ihr Verständnis, Ihre Geduld und Ihr übergroßes Engagement für die Umsetzung der relevanten Prozesse und Aufgaben. 

Lehre und Forschung sind die Kernaufgaben der Universität – und die Organisation der Lehre ist aktuell eine besondere Herausforderung. An allen Berliner Hochschulen stellen sich Lehrende in diesen Tagen dieselben Fragen: Wie wird das Sommersemester stattfinden und wie wird es gewertet? Wie stellen wir die Lehre digital auf? Wie organisiere ich mein nächstes Seminar oder meine nächste Vorlesung? Fragen, die auf Antworten warten, während Kinder bekocht und Tränen getrocknet werden müssen, Freunde und Familienangehörige besondere Unterstützung brauchen, die eigene Gesundheit auch gerade nicht die stabilste ist und die Telefonkonferenz immer wieder zusammenbricht. Wir wissen sehr wohl, welche Schwierigkeiten sich auftürmen und dass diese vielen Vieles abverlangen.

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25. März 2020

#WirsindHumboldt: Erzählen Sie uns von Ihren Herausforderungen und kreativen Lösungen

Täglich machen wir alle neue Erfahrungen in der „Corona-Phase“, finden Lösungen und gehen diese an, denn: #WirsindHumboldt.

Wir möchten alle Humboldtianer*innen daran teilhaben lassen. Wenn Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen, unsere Studierenden oder die Forschenden  auf interessante Erlebnisse, Problemlösungen oder Fragestellungen aus Ihrem Alltag aufmerksam machen wollen, schreiben Sie uns eine kurze Notiz unter interne-kommunikation@hu-berlin.de oder teilen Sie Ihre Beobachtungen und Erfahrungen unter Verwendung des Hashtags #WirsindHumboldt in den Sozialen Medien. Wir sind gespannt!

Hier teilen Humboldtianer*innen bereits jetzt ihre Erfahrungen und bieten Lösungen an:

Hochschulsport: Digitale Angebote in Vorbereitung

Der Hochschulsport plant bereits ab nächster Woche ein Online-Kursprogramm für Studierende und Mitarbeitende anzubieten. Es wird ein vielfältiges Programm aus Fitness-Workouts, Yoga, Tanz und vieles mehr. Auch die Fortführung des bei Mitarbeitenden bekannten „Pausenexpress“ ist geplant. Zusätzlich zu den Online-Kursen wird es, vorrangig über die Sozialen Medien, zahlreiche Tipps für zu Hause geben, zum Beispiel Rezepte, kurze Home-Workouts und aktives Homeoffice, geben.

Interview: Ratschläge für die Arbeit im Homeoffice

Was können wir tun, um uns im Homeoffice sortiert zu halten? Wie werde ich dienstlichen und privaten Anforderungen gerecht? Die HU-Wissenschaftlerin Prof. Ulrike Lüken forscht am Institut für Psychotherapie und gibt Tipps für die Zeit im Homeoffice.

Zum Interview auf hu-berlin.de

Pragmatisch: Hochschuldidaktik-Tagung fand digital statt

Auf die dhhd2020 hat es viel positives, begeistertes Feedback gegeben- Diese Hochschuldidaktik-Tagung fand wegen des Coronavirus nur online statt. Wolfgang Deicke, Mitglied des Organisationsteams, berichtet über die Erfahrungen.

Zum Artikel auf hu-berlin.de

 

 


 

20. März 2020

Präsidentin zur aktuellen Coronavirus-Situation an der HU

Liebe Mitarbeitende, liebe Studierende,

die Humboldt-Universität geht mit Wirkung vom 20. März wie alle anderen Wissenschaftsbetriebe der Stadt in den sogenannten Präsenznotbetrieb. Das war zu erwarten und wir alle haben uns in den vergangenen Tagen mit großem Engagement so gut wie möglich darauf vorbereitet. Dieser Schritt war und ist mit Blick auf die unbedingt zu unterbrechenden Corona-Infektionsketten unabweisbar und notwendig. Er erfolgt in erster Linie zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeitenden und Studierenden und deren Familien. Ich bitte Sie, uns in diesem Bemühen zu unterstützen und alle Anordnungen und Hinweise – auch im Interesse der Allgemeinheit – zu befolgen.

Von heute an bleiben alle Gebäude der Universität verschlossen. Zutritt haben nur diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Sicherung systemrelevanter Bereiche vor Ort sein müssen. Alle anderen Mitglieder der Universität gehen ihren dienstlichen Verpflichtungen im Homeoffice nach, soweit dies möglich ist. Wir gehen davon aus, dass sich die Mitarbeitenden im Homeoffice um ihre Projekte und Aufgaben und um Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden kümmern.

Die meisten „normalen" Prozesse und Abläufe in Forschung, Lehre und Verwaltung kommen damit zum Erliegen.

Wir bleiben im Präsenznotbetrieb bis die Landes- und Bundesbehörden die Lage neu bewerten und die Hochschulen in den Normalbetrieb zurückgehen können.

Die Universitätsleitung trifft in Ausübung ihres Direktions-und Hausrechts und nach den Maßgaben des Pandemieplans alle notwendigen Maßnahmen, um die kritische Infrastruktur zu sichern und unabweisbare Aufgaben zu erledigen.

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19. März 2020

Coronavirus: DFG startet Ausschreibung zur fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien

Forschungsthemen von medizinischen und biologischen Grundlagen über psychologische und gesellschaftliche Faktoren bis hin zu ökonomischen Folgen / Antragsfrist 1. September 2020

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Coronavirus – Update: Präsenznotbetrieb, Prüfungen und mehr

Präsenznotbetrieb ab 20. März 2020, Dienstschluss

Der Betrieb an allen Berliner Wissenschaftseinrichtungen und damit auch an der Humboldt-Universität ist ab dem 20. März 2020, Dienstschluss, bis auf weiteres auf den Präsenznotbetrieb beschränkt. Die Hochschulen bereiten sich nach einer entsprechenden Ankündigung der Senatskanzlei seit der vergangenen Woche darauf vor. Das Umschalten in den Präsenznotbetrieb zielt auf den Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden, der Studierenden und ihrer Familien ab.

Zur Pressemitteilung der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung

Prüfungen und Abschlussarbeiten

Bereits ab Donnerstag, den 19. März 2020, werden bis auf weiteres keine Präsenzprüfungen durchgeführt. Die Prüfungen werden in alternativer Form und/oder zu einem späteren Termin durchgeführt. Vorgaben zur Durchführung von Staatsexamina werden von den jeweiligen Prüfungsämtern erlassen und mitgeteilt.

Die Abgabefristen für Abschlussarbeiten im Rahmen von Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen werden ab dem 12. März 2020 bis zur Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes (mindestens aber bis zum 11. Mai 2020) gehemmt, das heißt die Abgabefristen laufen derzeit nicht weiter, sodass die Studierenden mit Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes, der die Wiederöffnung der Bibliotheken und PC-Pools umfasst, den vollen Rest der Abgabefrist wahrnehmen können und ihnen somit keine Nachteile entstehen.

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Fragen und Antworten

Stand: 18. März 2020
Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.

 

Was sind die Symptome?

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. Die Gefahr eines schweren Verlaufs mit akuten Atemproblemen und Lungenentzündung ist insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem hoch.

Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das neuartige Virus im Labor nachgewiesen wurde, oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten  Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

Mitarbeitende und Studierende sollten durch das bewusste Anwenden einfacher Hygienemaßnahmen im Alltag dazu beitragen, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten wie dem Coronavirus zu schützen.

 

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Grundsätzlich gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Hierzu zählt insbesondere regelmäßiges, gründliches Händewaschen. Im nicht medizinischen Bereich gilt: Gründliches Händewaschen mit normaler Seife inaktiviert Coronaviren praktisch komplett. Die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel an der HU hat deshalb keine Priorität.

Zu den Hygieneregeln gehört auch der Verzicht auf Händeschütteln oder Umarmungen, das Vermeiden von Anhusten oder Anniesen. Räume sollten stets gut durchlüftet und Taschentücher nach Gebrauch sofort im Müll entsorgt werden. Auch das Einhalten eines angemessenen Abstandes zu Personen mit Atemwegserkrankungen, etwa ein bis zwei Meter, schützt vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Hygienetipps zum Händewaschen, zur Husten-Nies-Hygiene, etc.

 

Wo finde ich allgemeine Informationen zum Coronavirus erhalten?

Aktuelle gesundheitsrelevante Informationen zum Coronavirus (z.B. Symptome, Ansteckungsgefahr, Vorsorgemaßnahmen) finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Charité: Coronavirus-App für Handlungsempfehlungen

Immer mehr Menschen benötigen Untersuchungen und der Bedarf an SARS-CoV-2-Testungen steigt. Um die Abläufe in der eigenen Charité-Untersuchungsstelle weiter zu verbessern, startet die Charité – Universitätsmedizin Berlin die CovApp.

Diese App erbringt zwar keine diagnostischen Leistungen. Sie erhalten aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäuser und Untersuchungsstellen zu optimieren.

Zur Web-App

Weitere Informationen zum Hygieneschutz stellt zudem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit.

Aktuelle Reisehinweise sowie aktuelle Informationen zur internationalen Gesundheitspolitik finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Beratung erhalten Berlinerinnen und Berliner zudem über die Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung:

Sie ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit.