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Christoph Markschies mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Der Kirchenhistoriker erhält Auszeichnung für sein Engagement im ökumenischen und im jüdisch-christlichen Dialog

Christoph Markschies
Christoph Markschies
Foto: Matthias Heyde

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 4. Oktober 2017 den evangelischen Theologen Christoph Markschies, Professor für Ältere Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

In der Begründung zur Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse heißt es: „Der Lehrstuhlinhaber für Ältere Kirchengeschichte an der HU, deren Präsident er von 2006 bis 2010 war, gilt als einer der profiliertesten Theologen in der Bundesrepublik. Über sein akademisches Wirken hinaus engagiert sich Christoph Markschies in herausragender Weise im ökumenischen und im jüdisch-christlichen Dialog. Seit dem Jahr 2015 leitet er zusätzlich das bei der Theologischen Fakultät der Universität angesiedelte Institut Kirche und Judentum, das im Jahr 1960 von der Berliner Evangelischen Kirche gegründet wurde. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit verfasst Christoph Markschies regelmäßig auch Kolumnen, Zeitungsartikel und populärwissenschaftliche Bücher, um Themen der Theologie und Kirchengeschichte in gesellschaftliche Debatten einzubringen. Er ist Vorsitzender der Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland und gehört seit langem dem Johanniterorden an.“

Insgesamt wurden 16 Frauen und 14 Männer ausgezeichnet, die sich unter anderem im sozialen Bereich sowie in Wissenschaft und Kultur verdient gemacht, sich bei gesellschaftspolitischen Themen und im Umweltschutz in herausragender Weise engagiert haben.

Über Christoph Markschies

Geboren 1962 in Berlin, wurde Christoph Markschies nach Studien der Evangelischen Theologie, Klassischen Philologie und Philosophie in Tübingen promoviert. Ab 1994 arbeitete er als Professor in Jena, Heidelberg und Berlin; dazu wirkte er als Gastprofessor unter anderem in Jerusalem und Princeton. Er wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, 2001 mit dem prestigeträchtigen Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2016 erhielt Markschies die katholische Ehrendoktorwürde der päpstlichen Lateran-Universität und des Forschungsinstitutes Augustinianum. 2006 wurde er zum Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin gewählt und amtierte bis 2010. Gegenwärtig ist er unter anderem Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Fritz Thyssen-Stiftung, Leiter des Instituts Kirche und Judentum und Vorstandssprecher des Berliner Antike-Kollegs sowie des Einstein Centers „Chronoi“. Neben seinen wissenschaftlichen Beiträgen beteiligt sich Markschies regelmäßig (unter anderem auch als Pfarrer) an aktuellen theologischen und kirchlichen Debatten.

Weitere Informationen

Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit

Webseite des Lehrstuhls

Kontakt

Prof. Dr. Dr.h.c. mult. Markschies
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-4735
christoph.markschies@rz.hu-berlin.de

Pressekontakt

Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
der Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-2345
pr@hu-berlin.de

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