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Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin | Service | Veranstaltungen | Ringvorlesungen und offene Veranstaltungen

Wintersemester 2018/19

Ausgewählte Angebote ab 15. Oktober 2018

An der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) werden im Wintersemester 2018/19 wieder öffentliche Ringvorlesungen angeboten. Die Vorlesungsreihen widmen sich jeweils einem Überthema, welches die Dozentinnen und Dozenten aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Theorie – oder Praxisansätzen behandeln. Viele Fachgebiete sind vertreten. Auch das Nachhaltigkeitsbüro, eine studentische Initiative an der HU, hat mit „ Der grüne Faden - Ein integrierter Blick auf Nachhaltigkeit “ eine eigene Reihe konzipiert (ab Donnerstag, 18.10. immer donnerstags, 16 – 18 Uhr in der Dorotheenstraße 26: Raum 208).

 

Die Einzelvorträge behandeln Themen abseits des Allgemeinen und bringen Überraschendes zu Tage.

 

1. Ringvorlesung des Großbritannien-Zentrums
Verschiedene Daten und Räume

 

Programm:

Was/Wo Titel Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Donnerstag, 08.11.
15-17 hrs
im Senatssaal
The New Oxford-Berlin
Partnership as a Model for Academic Exchange with Post-Brexit Britain
ROF DR. ALASTAIR
BUCHAN
Head of Brexit Strategy,
Oxford University

PROF DR. LOUISE
RICHARDSON
Vice-Chancellor, Oxford
University

PROF DR. MED. DR. H.C. KARL MAX EINHÄUPL,
Chief Executive Office,
Charité Berlin

PROF DR.-ING. DR.
SABINE KUNST
President, Humboldt-
Universität zu Berlin

PROF DR. CHRISTIAN
THOMSEN
President,
Technische Universität
Berlin

PROF GÜNTER M.
ZIEGLER President,
Freie Universität Berlin

PROF (EM.) ANDREAS
GESTRICH
German
Historical Institute
London (Chair)
Montag, 03.12.
18 hrs am Großbritannien-Zentrum (GBZ)
Berlin Rules: Europe and
the German Way
SIR PAUL LEVER KCMG
Former British
Ambassador to Germany
Montag, 10.12.
17.00 Uhr
am GBZ
Excavations in Homer
Speculative Archaeologies
in Alice Oswald’s and
Barbara Köhler’s
Responses to the Iliad and
the Odyssey
DR GEORGINA PAUL
Faculty of Medieval and
Modern Languages,
Oxford University

PROF DR ULRIKE
VEDDER
Department of German
Humboldt-Universität zu
Berlin
8/9.01. 17.00 Uhr
Datum/Titel wird noch geklärt
Law Roundtable
discussion
am GBZ
From Berlin to Oxford
Exploring Socio-Legal
Collaborative Possibilities
Across Laws and Societies
PROF DR. BETTINA
LANGE
Faculty of Law,
University of Oxford

PROF DR. LINDA
MULCAHYA
London School of
Economics

PROF DR. GERHARD
DANNEMANN
Centre for British
Studies
Humboldt-Universität zu Berlin

PROF DR. ANNABETTINA
KAISER
Faculty of Law
Humboldt-Universität zu Berlin
Montag, 21.01.
16:00 - 18:00 hours
Humboldt-Universität
zu Berlin
Main Building
Unter den Linden 6
Raum 3038
The Implications of Social
Media for the Brexit
Referendum:
What's New About how the Media inform the Public
DR HUGH MACKAY
Open University Wales

This lecture is a
cooperation between the Centre for British
Studies and the Department of History, Humboldt-Universität zu Berlin
14.02. 17.00 Uhr
am GBZ
Workshop Lecture
The Early Modern Essay and the Emergence of
Impartiality
DR. KATHRYN MURPHY
Faculty of English
University of Oxford

PROF DR. ANITA
TRANINGER
Institute of Romance
Language & Literatures
FREIE UNIVERSITÄT
BERLIN
Weitere Informationen folgen

 

 

 

2. Zum Verhältnis von Ethnographie und Kritik: Eine Einführung in die Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie

15.10.18 - 11.02.19

Mo, 10-12Uhr, Hausvogteiplatz 5-7: HV 5

 

Programm:

Dieses verpflichtende einführende Seminar will Ihnen einen umfassenden Einblick in Forschungsfelder und aktuelle Debatten der Europäischen Ethnologie geben: Es ist als Ringvorlesung organisiert, d.h., dass in jeder Sitzung ein anderer Forschungsschwerpunkt mit seinen besonderen Fragestellungen und Debatten im Mittelpunkt stehen wird. Auf diese Weise werden Sie die Forschungsschwerpunkte und die Lehrenden des Instituts für Europäische Ethnologie kennenlernen. Es geht dabei um die "Breite" der Felder und Ansätze, nicht um Spezialisierung und Vertiefung. Dies soll Ihnen eine erste Orientierung am Institut ermöglichen und Sie darin unterstützen, Ihre Interessen und eigenen Schwerpunkte im Fach und seinen Forschungsansätzen zu verorten.


Die Sitzungen werden aber durch eine übergreifende Problemstellung miteinander verbunden. In jeder Sitzung werden feldspezifische Formen ethnographischer Praxis erörtert und diese in Bezug zu aktuellen Diskussionen zum Verhältnis von Ethnographie und Kritik gesetzt werden. Dabei geht es, einerseits, um die jüngste Debatte über den ‚Missbrauch‘ des Ethnographie-Begriffes und die Sinnhaftigkeit einer Differenzierung zwischen spekulativen, kritischen und/oder engagierten Bezugsweisen der Ethnologie und der ethnographischen Beschreibung; andererseits, um Rufe für ein Umdenken von Kritik als Modus sozialwissenschaftlicher Auseinandersetzung. Anstelle einer allgemeinen Positionierung in diesen Debatten werden im Rahmen dieser Ringvorlesung feldspezifische Perspektivierungen des Verhältnisses zwischen Ethnographie und Kritik erörtert.

Lernziele

Folgende Lernziele hat das Seminar:

  1. Studierende lernen die Forschungsfelder und -ansätze sowie die Lehrenden und Forschenden des Instituts kennen.

  2. Studierende erhalten über die Einführung in „Ethnography Reloaded“ hinaus Einblicke in aktuelle Debatten der europäischen Ethnologie.
  3. Studierende können ihre Schwerpunktsetzung im Studium begründen und eigene Interessen in den Fachkontext einordnen.

Teilnahmebedingungen & Modulabschlussprüfung

Wir erwarten Ihr Interesse, Ihre Anwesenheit und das Mitdenken – um das zu erleichtern, haben wir Ihnen jeweils einführende Texte genannt (die auch auf Moodle zu finden sind, soweit sie nicht im Netz stehen).

Um an diesem Seminar teilgenommen zu haben, sollen Sie über die Moodle-Seite des Kurses Kommentarbeiträge über mindestens 8 Texte machen (Sie können gerne mehr Kommentare einreichen!). Ihr Kommentar soll sich auf ein von Ihnen gewählten Zitat aus dem Text beziehen. In ihrem Beitrag geben Sie zunächst das Zitat an und dann ihr Kommentar dazu. Dabei sollen Sie darauf achten, dass das Zitat nicht von anderen Studierenden schon kommentiert worden ist. Wenn dies der Fall ist, können Sie sich ein anderes Zitat aussuchen, bzw. den schon hinterlegte Beitrag kommentieren, aber dies nur falls ihr Kommentar was Neues beiträgt. Kommentare können bis 23:59 Uhr des Sonntags vor der Sitzung, in der der jeweilige Text besprochen worden ist, hochgeladen werden. Danach ist das Moodle-Forum geschlossen.

Es ist zwar theoretisch möglich, aus dieser Veranstaltung heraus eine Modulabschlussprüfung zu schreiben. Doch wir raten dringend davon ab: Wir gehen davon aus, dass Sie – so Sie Erstsemester MA sind – diese Veranstaltung mit einem spezifischen Einführungsseminar aus dem MA Angebot kombinieren. Wir legen Ihnen daher nahe, die MAP aus dem spezifischen Einführungsseminar heraus zu schreiben und das Wissen dieser Ringvorlesung zur Verdichtung Ihrer MAP zu nutzen. Bei Ausnahmen bitte in Kontakt mit mir treten.

SEMINARPROGRAMM

 

15.10.

Einführung I: Zum Verhältnis zwischen Ethnographie und Ethnologie

Vortragender: Ignacio Farías

 

Text: Ingold, I. (2014) "That’s enough about ethnography!”. HAU. Journal of ethnographic theory.

22.10.

Einführung II: Zur Kritik der Kritik von Kritik

Vortragende: Silvy Chakkalakal & Ignacio Farías

 

Text: Fassin, D. (2017). The endurance of critique. Anthropological Theory, 17(1), 4-29

29.10.

Wissens- und Wissenschaftsgeschichte:  Intervention in "Denkstile"

Vortragende: Leonore Scholze-Irrlitz

 

Text: Scholze-Irrlitz, Leonore (2009) Feldforschung in der Mark Brandenburg. Volkskundliche Wissensproduktion in den 1930er Jahren in Berlin. In: I. Dietzsch, W. Kaschuba, L. Scholze-Irrlitz (Hrsg.): Horizonte ethnografischen Wissens. Eine Bestandsaufnahme. Köln, Weimar, Wien: , S. 112–130 mit Einleitung, ebd., S. 7-15

5.11.

Kritische Europäisierungsforschung: Postkoloniale Perspektiven

Vortragende: Regina Röhmild

 

Text: Römhild, Regina & Shalini Randeria (2013): Das postkoloniale Europa: Verflochtene Genealogien der Gegenwart. In: Dies. & Sebastian Conrad (Hg.),

Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts-

und Kulturwissenschaften. Zweite, erweiterte Auflage. Frankfurt a.M. u.a.:

Campus, 9-31.

12.11.

GenderQueer in der Europäischen Ethnologie: Forschung und Intervention

Vortragende: Beate Binder

 

Text: Binder, B. & Hess, S. (2013), Eingreifen, kritisieren, verändern. Genealogien engagierter Forschung in Kulturanthropologie und Geschlechterforschung, in: Beate Binder et al. (Hg.): Eingreifen, kritisieren, verändern!? Interventionen ethnographisch und gendertheoretisch. Münster: Westfälisches Dampfboot, 22-54.

19.11.

Intersektional forschen - Zu Verflechtungen von Gender und Migration

Vortragende: Urmila Goel

 

Text: Binder, B. & Hess, S. (2011), "Intersektionalität aus der Perspektive der Europäischen Ethnologie", in: Hess, S. et al. (Hrsg.), Intersektionalität Revisited, Bielefeld: transcript, 15-52.

26.11.

Museums etc.

Vortragende: Sharon Macdonald

 

Text: Sharon Macdonald (1997) ‘The museum as mirror: ethnographic reflections’, in A. James, J. Hockey and A. Dawson (eds) After Writing Culture. Epistemology and Praxis in Contemporary Anthropology, London: Routledge, pp. 161-76.

3.12.

Medien- und Digitalanthropologie

Vortragender: Christoph Bareither

 

Text: Bareither, C. (2019) ‚Medien der Alltäglichkeit. Der Beitrag der Europäischen Ethnologie zum Feld der Medien- und Digitalanthropologie‘. Zeitschrift für Volkskunde

10.12.

Anthropology through Design: Devices for joint problem-making

Vortragender: Tomás Criado

 

Text: Criado, T. (draft) ‘A ‘how-to’ anthropology: Learning to relate in order to relate’

17.12

Gruppendiskussion: Zwischenbilanz – Was haben wir gelernt?

Moderation: Urmila Goel & Ignacio Farías

 

 

 

JAHRESENDEPAUSE

 

7.1.

Das ver-rückte Labor: Ethnographie und Wissenschaftsforschung 
Vortragende: Tahani Nadim

 

Text: Beaulieu, A. (2010). From co-location to co-presence: Shifts in the use of ethnography for the study of knowledge. Social Studies of Science, 40(3): 453-470.

14.1.

Mensch-Umwelt Beziehungen im Anthropozän: Ethnographie zwischen molekularen und planetaren Dingen von Belang

Vortragender: Jörg Niewöhner

 

Text: Niewöhner, J. und S. Beck (2017). Phänomenographie: Sinn-volle Ethnographie jenseits des menschlichen Maßstabs. In: Kulturen der Sinne. Zugänge zur Sensualität der Sozialen Welt. K. Braun, C.-M. Dieterich, T. Hengartner and B. Tschofen. Würzburg, Königshausen & Neumann: 78-96.

21.1.

Ethnographie städtischer Infrastrukturen als Herausförderung an die kritische Stadtforschung

Vortragender: Ignacio Farías

 

Text: Farías I. (2011) The politics of urban assemblages. CITY 15(3): 365-374.

28.1.

Anthropologie politischer Gewalt

Vortragender: Jens Adam

 

Text: Nancy Scheper-Hughes: Coming to our Senses: Anthropology and Genocide. In: Alexander Laban Hinton (Hrsg.): Annihilating Difference. The Anthropology of Genocide. Berkeley/Los Angeles/London 2002, S. 348-381

4.2.

Gruppendiskussion: Rückblick – Was haben wir gelernt?

Moderation: Beate Binder & Ignacio Farías

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

3. Fächerübergreifende Einführungsvorlesung Gender Studies

22.10.18 - 11.02.19

Mo, 12-14Uhr, Dorotheenstraße 26: Raum 208

 

Programm:

Die fächerübergreifende Ringvorlesung führt in die Geschlechterstudien ein. Sie sensibilisiert für die Bandbreite der fachlichen Gegenstände, die Komplexität der Fragestellungen und die Situation des Studierens quer zur etablierten Fächerstruktur. Lehrende aus unterschiedlichen Disziplinen erläutern grundlegende Themen, Theorien und Begrifflichkeiten der Gender Studies und vermitteln erste Kenntnisse für fachlich verschiedene methodische Zugänge sowie für transdisziplinäre Herangehensweisen. Die Themenblöcke der Vorlesung bereiten auf die Modulstruktur des Bachelor vor: Transdisziplinarität, Gender als Analysekategorie, Interdependenzen, Ordnungen der Geschlechter und Interventionen.

Die Vorlesung wird von einem Tutorium begleitet (LV-Nr. 53 811).

Organisatorisches:

Die Einführung in den BA Geschlechterstudien/Gender Studies findet am 15.10.2018 (12-14 Uhr) am Dies Academicus statt. Dort wird auch die Konzeption und der Ablauf der Einführungsvorlesung vorgestellt. Vgl. LV-Nr. 53 802.

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

4. Aktuelle Trends und Methoden der Kognitions- und Neurowissenschaft

15.10.18 - 11.02.19

Mo, 15-17Uhr, Rudower Chausee 18, Wolfgang-Köhler-Haus: Raum 3.208

 

Programm:

 

In die Ringvorlesung werden Gäste eingeladen, die ihre aktuellen Forschungsarbeiten zu unterschiedlichen kognitions- und neurowissenschaftlichen Themen  vorstellen. Ziel ist die Darstellung und Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen und aktuellen Forschungsthemen
aus dem gesamten Bereich der Kognitionswissenschaft.

 

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

 

5. Fake News

22.10.18 - 11.02.19

Mo, 16-18Uhr, Rudower Chausee 18, Wolfgang-Köhler-Haus: Raum 3.208

 

Programm:

Terminierungsplan

22. Oktober 2018 Eröffnung Tiersch, Prof. Claudia, Geschäftsführende Direktorin des IfG

Pfetsch, Prof. Barbara (FU Berlin): Fake News als Politische Kommunikationsstrategie. Entstehungsbedingungen und Folgen gezielter Falschinformationen

29. Oktober 2018: Metzler, Prof. Gabriele Tonkin und andere Zwischenfälle. Fake News: eine amerikanische Erfindung im Vietnamkrieg

5. November 2018: Nippel, Prof. Wilfried Marx-Legenden

12. November 2018: Hohls, Prof. Rüdiger Die Sokal-Affäre (1996). Eine Debatte über die Standards der postmodernen Sozial- und Geisteswissenschaften

19. November 2018: Tiersch, Prof. Claudia Edle Einfalt und stille Größe? Manipulationen der öffentlichen Meinung in der Antike

26. November 2018: Winterling, Prof. Aloys Fake als Fake. Die Kommunikation von Kaiser und Aristokratie im antiken Rom

3. Dezember 2018: Auch, Prof. Eva-Maria Berichterstattung deutscher Medien aus Krisengebieten – der Fall Karabach

10. Dezember 2018: Mergel, Prof. Thomas Lügen haben lange Beine. Die schier endlose Karriere der „Protokolle der Weisen von Zion“

17. Dezember 2018: Sabrow, Prof. Martin „Fake science? Wahrheit und Lüge im staatssozialistischen Geschichtsdiskurs“

7. Januar 2019: Wildt, Prof. Michael „Der Führer wird immer mitteilsamer“. Was die STERN-Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher über den Umgang mit dem Nationalsozialismus aussagt.

14. Januar 2019: Helmrath, Prof. Johannes/Schlieben, Prof. Barbara Gerüchte und Fälschungen im Mittelalter

21. Januar 2019: Mackay, Dr. Hugh (University of Wales) The implications of social media for the Brexit referendum: what's new about how the media inform the public

28. Januar 2019: Pohlig, Prof. Matthias „A man of too much honour to be suspected of giving a false account“: News und Fake News in der Frühen Neuzeit

4. Februar 2019: te Heesen, Anke Eine kurze Wissenschaftsgeschichte der Fake News

11. Februar 2019: Grandits, Prof. Hannes Einige der etabliertesten Mythen/Stereotypen zur Geschichte des Balkans und ihr Wahrheitsgehalt

Soweit nicht anders angegeben sind die Vortragenden Professorinnen und Professoren des Instituts für Geschichtswissenschaften.

Organisation: Dr. Benjamin Conrad, Studienkoordinator des IfG, ifg-koordination(at)hu-berlin.de in Zusammenarbeit mit den Studentischen Hilfskräften des Instituts.

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6. Weimars Wirkung

22.10.18 - 11.02.19

Mo, 16-18Uhr, Friedrichstraße 191: Raum 4026

 

Programm:

Fast drei Jahrzehnte nach der deutsch-deutschen Vereinigung und mit Auslaufen der Sonderwegsdebatte zunehmend in den Hintergrund gedrängt, verdient die Weimarer Republik zum hundertjährigen Jubiläum ihrer Entstehung neue Aufmerksamkeit. Eine Ringvorlesung zu „Weimars Wirkung“ diskutiert die verpassten Chancen und die strukturellen Defizite, fragt aber auch nach  langfristigen und womöglich bis heute anhaltenden Wirkungen der ersten deutschen Republik. Gegenüber einer Verengung des Blicks auf die vielbeschworenen „Weimarer Verhältnisse“ als Vorspiel zu den Ereignissen nach 1933 unternimmt die Ringvorlesung einen doppelten Perspektivwechsel: einerseits fragt sie nach der Eigenart und dem Stellenwert der ersten deutschen Republik innerhalb der längeren Geschichte, andererseits sucht sie die Bedeutung der mit „Weimar“ verbundenen Kultur des Politischen für ihre Nachgeschichte bis in die Gegenwart zu erörtern. Das Forschungsseminar begleitet die Ringvorlesung und bietet eine Vertiefung dieser Fragen.

 

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7. Merlin in Bermuda-Shorts. Mittelalterliche Stoffe in Kinder- und Jugendliteratur

22.10.18 - 11.02.19

Mo, 18-20Uhr, Dorotheenstraße 24: Raum 1.101

 

Programm:

„Das Mittelalter“ ist ein in historischen wie aktuellen Kinder- und Jugendmedien ausgesprochen präsenter Erzählgegenstand. Ob in Rittergeschichten, Disney-Filmen, Serien über Artus, Merlin und die Tafelrunde, Fantasy oder historischen Romanen, mittelalterliche Themen und Stoffe üben eine ungebremste Faszinationskraft auf Kinder und Jugendliche aus. Darstellungen mittelalterlicher Lebenswelten können der Einführung in historische Zusammenhänge dienen, sie können das world-building eines Textes bestimmen oder über die Erzeugung von Alteritätseffekten die kritische Infragestellung oder Bestätigung der eigenen soziokulturellen Kontexte dienen. Als Projektionsfläche des Eigenen erscheint „das Mittelalter“ als das ganz andere, das dennoch mit der Gegenwart bedeutungsvoll verbunden bleibt.
Die Ringvorlesung will sich dem Phänomen „Mittelalter“ in Kinder- und Jugendmedien aus mediävistischer Perspektive nähern. Ausgehend von den mittelalterlichen Erzählstoffen sollen die Rezeptionen und Transformationen dieser Stoffe vor allem im 19. und 20. Jahrhundert diskutiert werden. Von Marvels „Thor“-Filmen über Mark Twain, J. K. Rowlings „Fantastic Beasts and Where to Find Them“ bis zu chinesischen Comics werden die Beitragenden unterschiedliche Rezeptionsphänomene vorstellen und beleuchten. Die Ringvorlesung schließt mit einer Lesung von Felicitas Hoppe aus „Iwein Löwenritter“.

 

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8. Nietzsches Stunden Null

29.10.18 - 11.02.19

Mo, 18-20Uhr, Unter den Linden 6, Universitäts-Hauptgebäude: Raum 2002

 

Programm:

Fünfzig Jahre, nachdem die Generation der Achtundsechziger sie vom Seminarraum auf die Straße brachte, befindet sich Theorie heute in einer Phase der Reflexion und der Selbstverständigung. Theorieeinsatz bildete lange Zeit den Indikator, mit dem sich die Avanciertheit kulturwissenschaftlicher Forschungsvorhaben, Disziplinen und Programme ausweisen ließ. Ob Frankfurter Schule, Systemtheorie, Dekonstruktion, Poststrukturalismus, postcolonial- oder gender theory – bei Theorie handelte es sich stets um den Bruch mit dem Common Sense, um die Überschreitung klassischer Repertoires von Gelehrsamkeit, um ihre Politisierung und um die Infragestellung ihrer Formen.

Als lingua franca oder auch: progressive Universalpoesie der Geisteswissenschaften seit den 1960er Jahren erlaubte es Theorie, heterogene Phänomene zueinander in Bezug zu setzen und heterogene Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen. Daher betrachteten ihre Gegner Theorie umgekehrt als den Ausverkauf von philologischem Handwerk, akribischer Quellenkenntnis oder interpretatorischem Einfühlungsvermögen kurz: als die Absage an die besten Traditionen ihrer jeweiligen Fächer.

Diese Konstellation mitsamt ihrem festgefügten Lagerdenken existiert heute offensichtlich nicht mehr. Infolge einer geistesgeschichtlichen Zäsur, deren Ursachen vom Ende des Kalten Krieges über den Siegeszug der digitalen Medien bis zum Aufstieg des neuen Rechtspopulismus reichen, ist die Evidenz von Theoriearbeit inner- wie außerhalb der Universität fragwürdig geworden. Darauf reagiert auf der einen Seite die Historisierung der Theorie. Als „Theoriegeschichte“ formiert sich in den letzten Jahren ein neues Forschungsfeld, das der Entstehung, der Proliferation und den Wirkungen der Gattung Theorie nachgeht. Parallel zu diesem Unternehmen stellt sich in den Kulturwissenschaften auf der anderen Seite zugleich die Frage nach dem künftigen Theorieeinsatz.

Die Ringvorlesung am Institut für Kulturwissenschaft beabsichtigt, beide Perspektiven zusammenzuführen. Was war Theorie? Konstituiert sie tatsächlich ein diskursives Ereignis sui generis? Seit wann macht es Sinn, von Theorie (etwa im Gegensatz zu Philosophie) zu reden? Übernimmt sie das Pensum einer kritischen Philosophie? Und beraubt Historisierung Theorie notwendig ihres theoretischen Geltungsanspruchs, oder öffnet sie umgekehrt einen Zugang zu dessen Renovierung? Diesen und weiteren, verwandten Fragen wird die Ringvorlesung des Wintersemesters nachgehen. Historisierung, Theoretisierung und Zeitdiagnostik gehen dabei in jedem einzelnen Beitrag unterschiedliche Verbindungen ein.

 

Link zur Veranstaltung im Veranstaltungskalender

 

 

9. Aesthetic Entanglements in Transnational Literature and the Arts

29.10.18 - 04.02.19

Mo, 18-20Uhr (14tgl.), Unter den Linden 6, Universitäts-Hauptgebäude: Raum 2094

 

Programm:

The discourse on entangled histories/histoire croisée is not new and in our postcolonial and globalised present the idea that any recourse to culture must be understood as transnational and based on complex forms of global interactions and power hierarchies a widely held consensus that also affects how we reassess cultural interactions of the past. Nevertheless, literary studies and artistic practice still tend to focus on the national canon or promote curatorial practices that rely strongly on national frameworks, e.g. in the form of national pavilions. The lecture series Aesthetic Entanglements in Transnational Literature and the Arts at Humboldt-Universität zu Berlin is meant as a forum to discuss literary and artistic practices of the past and present as entangled, inviting scholars working in different national philologies to probe what such an entangled approach to culture might contribute to our disciplines. Entanglement here is explicitly understood as not only limited to a question of transnational post/colonial interactions but also as an aesthetic lens that might help re-examine artistic formations and genres.

  1. 29.10.2018: Antrittsvorlesung Elahe Haschemi Yekani (Humboldt-Universität zu Berlin): Up Close and Postcolonial with Fanny Price: British Literary History as Aesthetic Entanglements
     
  2. 12.11.2018: Lill-Ann Körber (Aarhus University): Kopenhagen und die karibische Kolonie: Kunst über Dänemark und die Virgin Islands 100 Jahre nach dem Transfer an die USA (lecture in German)
     
  3. 03.12.2018: Lisa Lowe (Tufts University): Metaphors of Globalization: Entanglement, Excess, and Relation
     
  4. 10.12.2018: Emma Wolukau-Wanambwa (London): Video Lecture: Visual Arts Education in Colonial Uganda
     
  5. 07.01.2019: Lars Eckstein (Universität Potsdam) and Anja Schwarz (Universität Potsdam): Tupaia’s Map: Indigenizing Cartography on James Cook’s Endeavour
     
  6. 21.01.2019: Susanne Gehrmann (Humboldt-Universität zu Berlin): Aesthetic Engagements in Francophone Afropolitanism and Afropeanism
     
  7. 04.02.2019: Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität zu Berlin): Theater vom fahrenden Volk. Großstadt- und Vorstadtkomödien im 19. Jahrhundert (lecture in German)

Link zur Veranstaltung

 

 

10. Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium

16.10.18 - 05.02.19

Di, 18-19:15Uhr, Dorotheenstraße 26: Raum 123

 

Programm:

16.10.

Decentralized subject indexing: a case from television

Prof. Dr. Nils Pharo

Department of Archivistics, Library and Information Science, Oslo Metropolitan University, Oslo, Norway

30.10.

Is that your best? Distance learning course design: aspiration and reality

Tim Morgan

Blizard Institute, Barts and The London School of Medicine and Dentistry, London, UK

13.11.

Wer schafft den Zugang? Akteure der Open-Access-Bewegung

Dr. Christina Riesenweber

Open-Access-Beauftragte der Freien Universität Berlin; Open-Access-Büro Berlin

27.11.

Die Geschichte vom großen Ö – Die Position der Öffentlichen Bibliotheken seit Mitte der 1960er Jahre

Ulla Wimmer

IBI HU Berlin

11.12.

Going Green – oder: Nachhaltige Strategien für Bibliotheken!

Dr. Christopher Landes, Andrea Kaufmann, Dr. Petra Hauke

Hertie School of Governance, Netzwerk Grüne Bibliothek, IBI HU Berlin

08.01.

20 Jahre Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium: Ein Blick zurück und in die Zukunft

Kirsten Schlebbe

IBI HU Berlin

22.01.

Die Rolle digitaler Kompetenzen bei der Jobsuche: Erste Ergebnisse aus einer Studie mit Geflüchteten in Deutschland

Dr. Juliane Stiller, Dr. Violeta Trkulja

IBI HU Berlin

05.02.

Sie sind noch wenige, aber wichtig: Gelebte Erfahrungen von Bibliotheksmitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund

Leslie Kuo

Stadtbibliothek Pankow

 

Link zur Veranstaltung

 

 

11. Themen der Regionalstudien

24.10.18 - 13.02.19

Mi, 12-14Uhr, Hessische Straße 1-4: Raum 1.06

 

Programm:

Die RVL begleitet die Regionalwissenschaftlichen Debatten und bietet konkrete Beispiele zu den dort behandelten Themen sowie weiterführende Betrachtungen.

 

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis 

 

 

12. Einführung in die Fachrichtungen und Querschnittsdisziplinen der Rehabilitationswissenschaften

24.10.18 - 6.2.19

Mi, 16-18Uhr, Hessische Straße 1-4: Raum 1.06

 

Programm:

Termin

Fachrichtung

24.10.2018

Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens

31.10.2018

Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens

07.11.2018

Sprachbehindertenpädagogik

14.11.2018

Sprachbehindertenpädagogik

21.11.2018

Pädagogik bei Beeinträchtigungen der körperlich-motorischen Entwicklung

28.11.2018

Pädagogik bei Beeinträchtigungen der körperlich-motorischen Entwicklung

05.12.2018

Geistigbehindertenpädagogik

12.12.2018

Geistigbehindertenpädagogik

19.12.2018

Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Sehens

09.1.2019

Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Sehens

16.1.2019

Gebärdensprach-/Audiopädagogik

23.1.2019

Gebärdensprach-/Audiopädagogik

30.1.2019

Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen

06.2.2019

Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen

13.2.2019

keine Veranstaltung

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

13. Afrikakolloquium

24.10.18 - 13.02.19

Mi, 16-18Uhr, Invalidenstraße 118: Raum 410

 

Programm:

Das Afrikakolloquium ist eine 14tägige Reihe von Gastvorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen der Afrikaforschung in allen ihren Facetten. Es ist interdisziplinär angelegt und häufig in englischer sowie teils in deutscher Sprache. Das Programm wird zu Beginn des Semesters ausgehängt und online veröffentlicht. Für den Erwerb des Leistungspunktes sind Protokolle von drei Vorträgen bei der leitenden Dozentin einzureichen. Das Prozedere wird in der ersten Sitzung am 24. Oktober erläutert.

 

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

14. Der Grüne Faden - Ein integrierter Blick auf Nachhaltigkeit

18.10.18 - 15.02.19

Do, 16-18 Uhr, Dorotheenstraße 26: Raum 208

 

Programm:

In Zeiten globaler ökologischer und gesellschaftlicher Krisen und derer komplexen Wechselwirkungen ist das Schlagwort Nachhaltigkeit in aller Munde. Doch was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Was können wir zum aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs beisteuern und wie können wir jetzt für uns unser Leben und für kommende Generationen die Zukunft positiv gestalten?

 

Als verpflichtender Kernbestandteil des neuen Studium Oecologicums an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) vermittelt diese Ringvorlesung kritische Einblicke in die Grundlagen des Themenkomplexes Nachhaltigkeit und fördert die Kompetenz zum nachhaltigen Handeln. Präsentationen von Forschenden der HU, Gastvorträge und Menschen aus der Praxis geben einen umfassenden und differenzierten Einblick in die Themengebiete Umweltpolitik, Ökologie, soziale Nachhaltigkeit, nachhaltiges Wirtschaften sowie einen Transfer zum nachhaltigen Handeln im Alltag.
Wir möchten dazu anregen, Zusammenhänge aufzudecken, um Barrieren einer nachhaltigen Entwicklung zu erkennen und Ideen zu entwickeln um die Barrieren zu überwinden. Die Ringvorlesung wird jedes Semester für Studierende aller Fachrichtungen und andere Interessierte angeboten. Das Programm umfasst auch im Wintersemester 2018/2019 Perspektiven und Wissen aus verschiedenen Fachbereichen und richtet sich sowohl an alle Menschen, für die das Format neu ist, als auch an diejenigen, die bereits eine vorhergegangene Ringvorlesung besucht haben.

 

Getragen und organisiert wird die Veranstaltung von der studentischen Initiative Nachhaltigkeitsbüro der HU.

 

Für diese Ringvorlesung ist keine Anmeldung erforderlich!

 

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

15. Migration der Kultur. Kultur der Migration

25.10.18 - 15.02.19

Do, 18-20 Uhr, Sophienstraße 22-22a: Raum 0.01

 

Programm:

Die vom Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS), dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) im Wintersemester 2018/19 durchgeführte Ringvorlesung wird den Fokus auf kulturelle Transfers im Zuge von Migrationsbewegungen und auf den Wandel von Kultur(en) durch Migration legen. Dabei sollen unterschiedliche disziplinäre und methodische Zugänge zu diesem Thema beleuchtet werden und historische wie theoretische und aktuelle empirische Forschungen, die die Geschichten von Migrationsbewegungen, -orten und -subjekten nachzeichnen, vorgestellt werden. Migration aus muslimisch geprägten Ländern nach Europa wird dabei ebenso eine Rolle spielen, wie die Migration der europäisch-jüdischen Kultur weltweit. Ziel des Vergleiches ist es, auf Verflechtungen und Analogien aufmerksam zu machen und Differenzen herauszuarbeiten. Dabei sollen drei Aspekte akzentuiert werden: erstens die lange europäische Vorgeschichte von Migration, zweitens die jahrhundertealte jüdische Erfahrung von Diaspora und Migration und drittens die Relevanz, die der Umgang und die Übertragbarkeit der aktuellen Situation sowohl für die jüdischen Studien als Fach als auch für den Umgang Deutschlands mit der Migration aus dem islamischen Raum haben können. Darüber hinaus bietet die Begegnung von Empirie und Theorie/Geschichte eine bereichernde Dimension, die von den einzelnen Wissenschaftsgebieten oft zu wenig abgerufen wird.

 

Die insgesamt 14 Vorträge fokussieren mehrere Schwerpunkte in vergleichender Perspektive: So wird unterschiedlichen Migrationserfahrungen nach Berlin nachgegangen und die sogenannte ‚Willkommenskultur‘ mit der philosophischen Tradition der Gastfreundschaft konfrontiert. Die Frage der Hybridisierung von Gesellschaften wird ebenso behandelt, wie Debatten um Normen und Werte sowie unterschiedlicher Geschlechterordnungen: Wie verändern sich Kulturbezüge, Subjektivitäten, Sprache, Kleiderordnungen? Auch soll ein vergleichender Blick in außereuropäische Länder geworfen werden. Insgesamt werden die Vorträge die Veränderungen thematisieren, die Migration bewirkt: Wie verändern sich die Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und wie verändern sich die neuen Heimaten, die Sehnsuchts- und Zufluchtsorte der Migration? Es geht darum, den zirkulären Charakter der Transformation deutlich zu machen, der niemals unilateral ist, sondern als Interaktion, Hybridisierung und Neuordnung von Kultur begriffen werden kann.

 

Verantwortlich:
Prof. Dr. Naika Foroutan (BIM), Dr. Sina Arnold (ZfA), Prof. Dr. Liliana Feierstein (ZJS), Prof. Dr. Christina von Braun (ZJS)

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

16. Collegium musicologicum

18.10.18 - 07.02.19

Do, 18-20 Uhr (14tgl.), Am Kupfergraben 5: Raum 501

 

 

Programm:

Die Gastvortragsreihe im Musikwissenschaftlichen Seminar bietet Einblicke in Forschungsbereiche, die am Seminar in der Lehre sonst nicht vertreten sind, sowie eine Diskussionsforum für Studenten, Dozenten und Gäste. Oft werden die Diskussionen in gemütlicher Runde an anderem Ort fortgesetzt, wozu alle Besucher des Vortrags herzlich eingeladen sind.

 

Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis

 

 

 

17. Inklusion/Exklusion aus interdisziplinärer Perspektive

Programm:

Do., 8. November 2018, 16:30-18:00 (s.t.)

Inklusion und Exklusion in der Erwerbsgesellschaft

Podiumsgäste: Franz Allert (Präsident des LAGeSo Berlin), Diana Aman (Bürgerinitiative Grundeinkommen), Martin Kronauer (Professor i.R. für Strukturwandel und Wohlfahrtsstaat in internationaler Perspektive, HWR Berlin

Moderation: Gudrun Wansing (Professorin für Rehabilitationssoziologie und berufliche Rehabilitation, Humboldt-Universität zu Berlin

Ort: HU, Dorotheenstraße 26, Raum 207

Mi., 28. November 2018, 16:30-18:00 (s.t.)

Auf dem Weg zur inklusiven Bildung: Was bedeutet das Landesantidiskriminierungsgesetz für den Bildungsbereich?

Podiumsgäste: Aliyeh Yegane Arani (Leiterin der Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen - ADAS), Margit Gottstein (Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung des Landes Berlin), Mark Rackles     (Staatssekretär für Bildung des Landes Berlin), Maryam Haschemi Yekani (Rechtsanwältin)

Moderation: Michael Wrase (Professor für Öffentliches Recht mit den Schwerpunkten Sozial- und Bildungsrecht, Stiftung Universität Hildesheim/WZB)

Ort: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschu ng (WZB), Reichpietschufer 50, 10785 Berlin, Raum A 300

 

Do., 10. Januar 2019, 16:30-18:00 (s.t.

„Gespaltene Gesellschaft“ – Barrieren in den Köpfen?

Podiumsgäste:  Sabine Achour (Professorin für Didaktik politischer Bildung, Philipps-Universität Marburg), Lukas Beckmann (ehem. Fraktionsgeschäftsführer der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Gill  (Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung)

Ort: HU Dorotheenstraße 26, Raum 207

Mi., 13. Februar 2019, 16:30-18:00 (s.t.)

Inklusion - Digitalisierung - Bildung

Podiumsgäste:  Natascha Compes (wiss. Mitarbeiterin am Institut für Soziologie, FernUniversität Hagen), Raul Krauthausen (Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit), Petra Lambrich (Referentin für Gleichstellung, chronisch Kranke und Behinderte, FernUniversität Hagen), Annette Ullrich (Stiftung wannseeFORUM) Katharina Walgenbach (Professorin für Bildung und Differenz an der FernUniversität Hagen)

Moderation: Prof. Dr. Rita Nikolai (Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft)

Ort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium