Verbundvorhaben: Wissenschaftlicher und struktureller Aufbau des Instituts für multidisziplinäre Religionsforschung (ImRe) e.V. - Teilvorhaben: Transzendente Zweitwertungen mit ihren juristischen, theologischen und soziologischen Implikationen.

At a glance

Project duration
07/2026  – 12/2031
DFG classification of subject areas

Religious Studies and Jewish Studies

Funded by

Federal Ministry of Research, Technology and Space

Project description

Das Teilvorhaben „Normsetzung zwischen Transzendenz und Positivität“ der Forschungsgruppe 3 ist Teil des Verbundvorhabens „Institut für multidisziplinäre Religionsforschung“, dessen Ziel darin besteht, von Münster aus exzellente Religionsforschung in Deutschland so zu bündeln, dass das Institut für multidisziplinäre Religionsforschung e.V. (ImRe) seiner Forschungsstärke und seiner organisatorischen Leistungsfähigkeit nach bis 2032 in die Lage versetzt wird, in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen werden zu können. Wissenschaftlich geht es ImRe darum, Religion als gesellschaftsgestaltendes Phänomen aus multidisziplinärer Perspektive zu untersuchen, um die Beziehungen religiöser Gemeinschaften untereinander, ihr Verhältnis zu Recht, Politik und Gesellschaft sowie ihre soziale Plastizität, die in der Lage ist, sich mit anderen Formen der Weltdeutung zu verbinden, präziser zu verstehen. Im hier beantragten Teilvorhaben geht es darum, religiöse und säkulare Normentstehung zu vergleichen und in den theoretischen Rahmen einer allgemeinen Theorie sozialer Normen zu stellen. Dabei ist die Ausgangsbeobachtung, dass auch religiöse Normen auf soziale Setzungsformen angewiesen sind, umgekehrt aber auch soziale Normen als Formen der Kontrafaktizität nicht ohne einen weit verstandenen Transzendenzbezug auskommen. Aus dieser gemeinsamen Doppelung lassen sich anhand verschiedener Beispiele auch weitere gemeinsame Probleme normativer Praktiken festmachen. Strukturell betrachtet verfolgt ImRe das Ziel, in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Dazu wird in Kooperation mit Partnern, vor allem in enger Zusammenarbeit mit der Universität Münster, bis 2032 von Münster aus ein nationales Netz exzellenter und multidisziplinär ausgerichteter Religionsforschung mit stark internationaler Einbettung geschaffen und eine leibniztaugliche Organisationsstruktur errichtet.

Cooperation partners

  • Cooperation partner
    Non-university research institutionGermany

    Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities

  • Cooperation partner
    Research instituteGermany

    Institut für multidisziplinäre Religionsforschung e.V.

  • Cooperation partner
    UniversityGermany

    Ludwig Maximilian University of Munich

  • Cooperation partner
    UniversityGermany

    University of Münster