Agrarhandel und multifunktionale Landwirtschaft

Auf einen Blick

Laufzeit
01/2001  – 12/2006

Projektbeschreibung

Das Forschungsprojekt versucht, den agrarpolitischen Gestaltungsrahmen für eine multifunktional ausgerichtete Landwirtschaft und seine Vereinbarkeit mit den WTO-Regelungen zu untersuchen. Insbesondere soll analysiert werden, welche Konsequenzen sich aus der weiteren Liberalisierung des Agrarhandels und dem Abbau von Agrarsubventionen für die Erreichung gesellschaftspolitischer Zielsetzungen, die über die Produktion von Nahrungsmitteln, Industrierohstoffen und Energie hinausgehen, ergeben. Hierunter fallen insbesondere der Erhalt der Vielfalt der Landbewirtschaftungsformen, die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel, ein positiver Umwelt- und Kulturlandschaftseffekt und die Lebensfähigkeit ländlicher Räume. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, wie eine geeignete Mittelauswahl zur Stützung dieser gesellschaftspolitischen Ziele vor dem Hintergrund der zunehmenden Disziplinierung der nationalen Agrarpolitiken durch WTO-Regelungen aussehen könnte. Die Aufgabenstellung soll unterstützt werden durch die Entwicklung eines quantitativen Agrarsektormodells, das die methodischen Ansätze herkömmlicher Mehr-Länder-Mehr-Marktmodelle zur Analyse internationaler Agrar- und Handelspolitiken verbindet mit quantifizierbaren Produktionsmodellen für die nicht-warenbezogenen Leistungen der Landwirtschaft.

Projektwebsite öffnen

Projektleitung

  • Person

    Dr. agr. Gerald Weber

    • Agrarpolitik