Beiträge von Mehrteilchenzuständen zu hadronischen Korrelationsfunktionen mittels chiraler Störungstheorie

Auf einen Blick

Laufzeit
02/2017  – 02/2020
DFG-Fachsystematik

Teilchen, Kerne und Felder

Förderung durch

DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe) DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe)

Projektbeschreibung

Gegenwärtige und zukünftige Simulationen der Gitter-QCD mit physikalischen Pionmassen stehen vor neuen Herausforderungen. Vielteilchenzustände mit einem oder mehreren Pionen werden aller Voraussicht nach erhebliche Kontaminationen in hadronischen Korrelationsfunktionen verursachen und damit zu großen systematischen Unsicherheiten in den berechneten Observalen führen. Die chirale Störungstheorie, eine effektive Niederenergietheorie der QCD, kann verwendet werden, um diese Vielteilchen-Kontaminationen analytisch zu berechnen. In diesem Projekt werden diese Berechnungen zur führenden Ordnung der Störungstheorie für mehrere Hadronstrukturobservablen berechnet, u.a. der axialen und der tensoriellen Nukleonladung, dem Impulsanteil der Quarks im Nukleon sowie den axialen und elektromagnetischen Formfaktoren. Die erzielten Resultate können in der Analyse numerischer Gitterdaten verwendet werden, um die Vielteilchenkontaminationen aus den Observablen analytisch herauszurechnen und somit die durch sie verursachten systematischen Unsicherheiten zu eliminieren.