Bildung, Rechtsextremismus, Libertarianismus und Hegemonie. Bildungsstrategien während der Regierung von Javier Millei (Argentinien, 2023–2027)
Auf einen Blick
Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft
Alexander von Humboldt-Stiftung
Projektbeschreibung
Das Kooperationsprojekt befasst sich mit einer der neuen Formen rechtsextremer Kräfte im Bereich der Bildungspolitik: dem Libertarismus. Mit Fokus auf die Positionen und politischen Maßnahmen der seit 2023 von Javier Millei geführten Regierung in Argentinien befasst sich das Projekt mit dem Bereich der neuen Rechtsextremismus und den Herausforderungen für etablierte demokratische Ordnungen, indem es einen außereuropäischen Fall mit spezifischen Wurzeln und Ausprägungen in einem eher vernachlässigten Bereich der sozialen und politischen Forschung behandelt: der Bildungspolitik. Die binationale Forschungsgruppe wird Positionen und Maßnahmen aus der Perspektive der Dokumentenanalyse, der historischen Kontextualisierung und transnationaler Netzwerke untersuchen. In diesem Sinne präsentiert sie eine Analyse, die verflochtene Diskurse und Fälle der Politikformulierung und -umsetzung hervorhebt. Das Projekt kombiniert eine qualitative Analyse des Materials, eine historische Perspektive auf den argentinischen Liberalismus und Libertarismus sowie Beziehungs- und Austauschmuster in den transnationalen Netzwerken der rechten Politik. Das zweijährige Projekt umfasst eine Reihe von Workshops und Forschungsphasen, darunter eine Abschlusskonferenz zu Ergebnissen und Perspektiven. Es vereint unterschiedliche Fachkenntnisse in den Bereichen Politikanalyse, Geschichte und transnationale Analyse und fördert die weitere Vernetzung und Erfahrung junger Forscher beider teilnehmender Institutionen.
Beteiligte Einrichtungen
Institut für Erziehungswissenschaften
Anschrift
Institutsgebäude, Geschwister-Scholl-Straße 7, 10117 Berlin