CARPET: Aufbau einer Informationsplattform für das elektronische Publizieren auf der Basis generischer Publikationswerkzeuge

Auf einen Blick

Laufzeit
07/2008  – 09/2012
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

<p>Die fortschreitende Virtualisierung von Medien und Arbeitsprozessen verändert die wissenschaftliche Kommunikation. Für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist die Oberfläche ihres Computers die zentrale Schaltstelle zwischen ihrer eigenen (lokalen) Forschung und dem nationalen oder globalen Forschungskontext. Publikationen als qualitätsgesichertes Produkt der wissenschaftlichen Arbeit werden sowohl in den Vorstufen der Produktion als auch in der Nutzung und Verbreitung in hohem Masse elektronisch verarbeitet. Eine Reihe von Werkzeugen kommen hier zum Einsatz: Textverarbeitungsprogramme wie MS-Word oder Open Office, Satzsysteme wie LaTeX oder TUSTEP, Programme zur Literaturverwaltung, Grafik- oder Rohdatenverarbeitung, im größeren Rahmen auch komplexere Softwaresysteme zur Unterstützung der Kommunikation und Arbeitsorganisation und vieles mehr.</p>

<p>Mit dem von der DFG organisierten Workshop Entwicklung generischer Publikationswerkzeuge am 23.11.2006 wurde erstmalig der Versuch unternommen, entsprechende Entwicklungen in Deutschland zu erfassen und die Entwicklerteams zusammen zu bringen. Der Workshop hat deutlich gezeigt, dass es eine dringende Notwendigkeit gibt, die unterschiedlichen Ansätze zu erfassen, zu bewerten, einzuordnen und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Mit dem Projekt CARPET soll eine effiziente Nutzung von elektronischen Werkzeugen und Dienstleistungen für das wissenschaftliche Publizieren unterstützt werden. Unter Berücksichtigung internationaler Entwicklungen auf diesem Gebiet werden zunächst für Deutschland:<br>
- die bereits gesammelten Umfrageergebnisse im Sinne so genannter Gelber Seiten aufbereitet und dargestellt,<br>
- ein Kompass zur Analyse für die Bestimmung einer Systematik und Strukturierung entwickelt,<br>
- eine Kollaborationsplattform entwickelt und zur Verfügung gestellt, Leitlinien zu Standards und Interoperabilität erarbeitet und ein Virtuelles Kompetenzzentrum aufgebaut.</p>

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Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. Peter Schirmbacher

    • Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft