Chancengleich vom Studium in den Beruf? Die Bedeutung von sozialer Herkunft und Migrationshintergrund beim Berufseinstieg von Hochschulabsolvent(inn)en

Auf einen Blick

Laufzeit
01/2020  – 06/2021
DFG-Fachsystematik

Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Förderung durch

Gerda-Henkel-Stiftung

Projektbeschreibung

Die empirische Hochschulforschung beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen zu sozialen Disparitäten beim Hochschulzugang und stellt immer wieder die Benachteiligung von Personen aus nicht-akademischen Elternhäusern sowie mit Migrationshintergrund heraus. Wenig erforscht ist bislang der Übergang nach dem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss sowie der sich anschließende berufsbiographische Verlauf, der aus einer ungleichheitstheoretisch orientierten Forschungsperspektive im Mittelpunkt des Projekts stehen soll. Denn auch die Statuspassage vom Studium in den Beruf ist vor dem Hintergrund der Diskussionen um Chancengleichheit von erheblicher Relevanz, umfasst sie doch einerseits das Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe, andererseits gibt es zahlreiche Hinweise, dass sich soziale Unterschiede auch an dieser Übergangsstelle noch auswirken. Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden Daten des Absolventenpanels des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung analysiert sowie Interviews mit Expert:innen und Absolvent:innen geführt.

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Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. Andrä Wolter

    • Institut für Erziehungswissenschaften
    • Hochschulforschung