Charakterisierung schützender Immuneffektormechanismen gegen Sprorzoiten von Apicomplexa am Beispiel des Darmparasiten Eimeria falciformis

Auf einen Blick

Laufzeit
04/2008  – 03/2009
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

Im Projekt sollen die Effektormechanismen der adaptiven Immunantwort charakterisiert werden, die bei der Maus einen Schutz gegen Infektion mit dem intrazellulären Darmparasiten Eimeria falciformis vermitteln. Nach Literaturdaten und eigenen Vorversuchen vermitteln in diesem Modell CD8+ T-Zellen Protektion, die Effektormechanismen sind aber weitgehend unbekannt. Wir gehen davon aus, dass bei Eimerieninfektion spezifische CD8+ T-Zellen mit ihren Zytokinen oder durch Kontakt befallene Zellen entweder direkt oder indirekt zur Abtötung intrazellulärer Eimerien aktivieren. Deshalb sollen mit geeigneten Immunisierungsschemata bei Mäusen schützende Immunantworten induziert werden, um dann vorselektierte T-Zellen zur Generierung von T-Zell-Klonen zu verwenden, die in Zelltransfer-Experimenten auf schützende Kapazität geprüft werden. Schützende T-Zell-Klone werden phänotypisiert. In Ko-Kulturexperimenten mit anderen Zellpopulationen und infizierten Zellen, sowie durch histologische Untersuchungen sowie durch Infektionen genetisch defizienter Mäuse wird der Effektormechanismus bestimmt. Die Kenntnis der Effektormechanismen und beteiligten Antigene ist eine Basis für die Entwicklung von Impfstoffen in einem späteren Projekt.

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. rer. nat. Richard Lucius

    • Molekulare Parasitologie