Die Dichotomie Geschwindigkeits- und Akkuratheits-basierter Fähigkeiten in der Gesichter- und Objektkognition und ihre neurokognitiven Mechanismen
Auf einen Blick
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
Forschung zu individuellen Unterschieden in der Gesichter- und Objektkognition mit schwierigen Aufgaben, welche die Verarbeitungsgenauigkeit erfassen, hat eine hoch-differenzierte Fähigkeitsstruktur ergeben. Im Gegensatz dazu hat die Analyse leichter Geschwindigkeitsaufgaben lediglich zu einem einzigen monolithischen und Domänen-übergreifenden allgemeinen Geschwindigkeitsfaktor geführt, zumindest, wenn die Aufgabenparadigmen äquivalent waren. Erstes und zweites Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es, die Dichotomie zwischen Geschwindigkeits- und Genauigkeits-basierten Fähigkeiten in der Gesichter- und Objektkognition kritisch zu überprüfen. Das Hauptziel ist die Aufklärung neurokognitiver Mechanismen, welche dieser Dichotomie zugrunde liegen. Die Untersuchung wird unter Einsatz avancierter Methoden der Analyse Ereigniskorrelierter Hirnelektrischer Potenziale (EKP), auf der Ebene gemittelter Leistungs- und EKP-Maße vorgenommen. Ein weiteres Ziel ist die Analyse der Inter-Trial-Variabilität der Verhaltens- und EKP-Maße und ihrer Beziehung, auch unter Berücksichtigung der Hirnaktivität unmittelbar vor der Aufgaben-Stimulation.
Projektleitung
12/2014 - 08/2018
Prof. Dr. rer. soc. habil. Werner Sommer, i.R.
- Institut für Psychologie