Die Provinz <i>Arabia</i> als spätantike religiöse Landschaft.
Auf einen Blick
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
Thema des Arbeitsvorhabens ist die spätanike Religions- und Christentumsgeschichte der römischen Provinz <i>Arabia</i>. Mithilfe eines religionsgeographischen Ansatzes wird nach Kontinuitäten, Transformationen und Abbrüchen von religiösen Praktiken innerhalb dieses Raumes gefragt. Weitere Arbeitsschritte befassen sich mit interreligiösen Austausch- und Kommunikationsprozessen, ferner mit der Rolle des Christentums innerhalb des Kultursystems des arabisch-palästinischen Raumes sowie mit der Partizipation der Provinz an reichsweiten Strukturen und Standardisierungsprozessen der römischen Ökumene. Mit den lateinischsprachigen Donaugrenzprovinzen <i>Pannonia/Dalmatia</i>, zu denen durch Truppenverschiebungen Kontakte bestanden, werden die Ergebnisse einem religionsgeschichtlichen Vergleich zum Thema "Religion in den Grenzprovinzen des römischen Reiches" unterzogen. Das Arbeitsprojekt ist Bestandteil des Schwerpunktprogramms "Römische Reichsreligion und Provinzialreligion" der DFG.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Dres. h. c. Christoph Markschies
- Theologische Fakultät
- Antike Christentumsgeschichte