Dokumentation der Sprachen Lhokpu und Black Mountain Monpa in Bhutan und ihrer vom Aussterben bedrohten Garnherstellungspraktiken
Auf einen Blick
Asienbezogene Wissenschaften
Sozial- und Kulturanthropologie, Außereuropäische Kulturen, Judaistik und Religionswissenschaft
Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Andere internationale Stiftungen
Projektbeschreibung
Dieses innovative Projekt zielt darauf ab, die stark vom Aussterben bedrohten Sprachen Mönpa (ca. 275 Sprecher) und Lhokpu (ca. 800 Sprecher) aus dem Nordosten des Black Mountain in Bhutan zu dokumentieren und dabei die sprachliche Dokumentation mit der Dokumentation der ebenso vom Aussterben bedrohten Praktiken der Naturfasergarnerzeugung zu verbinden. Wir werden den Prozess der Garnherstellung aus lokal angebauten Baumwoll- und Brennnesselfasern dokumentieren – von der Pflege der Pflanzen bis zur Herstellung des Endprodukts. Alle mit diesen Prozessen verbundenen Sprachdaten werden dabei gesammelt, ebenso wie Sprachdaten aus anderen Kontexten (z. B. Gespräche, Erzählungen, Verfahrensbeschreibungen, Befragungen, jedoch nicht nur in Bezug auf die Garnherstellung). Wulff ist als leitender Forscher für die gesamte Durchführung des Projekts in Bhutan verantwortlich.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Diana Lange
- Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
- Geschichte und Kulturen Zentralasiens
- Person
Dr. Mareike Wulff
- Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
- Geschichte und Kulturen Zentralasiens
Beteiligte Einrichtungen
Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Anschrift
Edison-Höfe, Invalidenstraße 118, 10115 Berlin