Edition und Übersetzung der Sanskrit-Inschriften der frühmittelalterlichen Rastrakuta-Dynastie von Manyakheta (8. bis 10. Jahrhundert)

Auf einen Blick

Laufzeit
04/2011  – 03/2014
Förderung durch

DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe) DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe)

Projektbeschreibung

Die Rastrakutas, die von der Mitte des 8. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts über ein Gebiet von ca. 450.000 qkm in Zentral- und Westindien herrschten, waren eine der einflußreichsten frühmittelalterlichen indischen Dynastien. Zeitgenössische arabische Quellen zählten sie zu den mächtigsten Herrschern der damaligen Welt. Wegen der Bedeutung des Rastrakuta-Reiches stellt eine Gesamtedition der ihm zuzurechnenden Inschriften, d.h. der wichtigsten Quellen, ein besonderes Desideratum dar. Da es sich bei den über 300 bekannten Rastrakuta-Inschriften um eine sehr umfangreiche und heterogene Quellengruppe handelt, ist Ziel des Projekts, zunächst das Kernstück, d.h. die etwa 80 Sanskrit-Kupfertafelurkunden und Sanskrit-Steininschriften der Rastrakutas, in Form eines Corpusbandes neu bzw. erstmals zu edieren und ins Englische zu übersetzen.