Erforschung der Wirksamkeit psychophysiologischer Parameter zur elektronischen Ermittlung des Antwortverhaltens bei Testfragen unter kognitionspsychologischen Aspekten
Auf einen Blick
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektbeschreibung
Das Forschungsprojekt soll der entscheidenden Verbesserung im Bereich der Eignungsdiagnostik dienen und vor allem subjektive Fehlerquellen in Test- und Fragebogenkonstruktionen bezüglich der Problematik der Selbstdarstellung minimieren. Dieser Kontext ist besonders bei der Personalauswahl zur Besetzung von vakanten Stellen relevant und betrifft den Wahrheitsgehalt und das Antwortverhalten des Testanten. Bis heute kann die Variable der Sozialen Erwünschtheit nicht zuverlässig kontrolliert werden. Menschen versuchen durch ihr Verhalten, durch die Art und Weise ihrer äußerlichen Erscheinung, durch ihre Aktionen und Reaktionen in Testsituationen gezielt einen vorteilhaften Eindruck bei ihren Mitmenschen zu erzeugen. Nach einigen erfolglosen Versuchen zur Minimierung der Störvariablen der Sozialen Erwünschtheit konnte bislang kein valides Verfahren entwickelt werden. Ziel ist deshalb die Entwicklung eines theoriegeleiteten elektronischen Analyse- und Auswertesystems zur Ermittlung der emotionalen und kognitiven Beanspruchung. Damit werden indirekt auch die Sicherheit beim Antworten und die Testaufrichtigkeit erfasst.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. sc. nat. Elke van der Meer
- Kognitive Psychologie