Evolvierte implizite Repräsentationen und automatische Verhaltenstendenzen: Soziosexualität und Eifersucht
Auf einen Blick
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
Das Vorhaben verknüpft zwei neue Ansätze der empirischen Persönlichkeitsforschung: das evolutionspsychologische Paradigma, das Persönlichkeitsunterschiede als Resultat der biologischen Evolution auffasst, und den Versuch, interindividuelle Differenzen in impliziten Repräsentationen durch chronometrische Methoden wie z.B. Implizite Assoziationstests zu erfassen. Die zentrale Annahme ist, dass evolutionspsychologisch fundierte Persönlichkeitsunterschiede mit längerer phylogenetischer Geschichte besonders gut auf der Ebene der impulsiven Informationsverarbeitung nachweisbar sein sollten, insbesondere in Form interindividueller Differenzen in impliziten Repräsentationen und automatischen Verhaltenstendenzen. Diese Annahme wird genutzt, um Hypothesen zu impliziten versus expliziten Repräsentationen und spontanem versus kontrolliertem Verhalten in bezug auf zwei evolutionspsychologische Konstrukte zu testen, die bislang getrennt untersucht wurden: Soziosexualität und Eifersucht.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. habil. Jens B. Asendorpf
- Persönlichkeitspsychologie