EXC 2049/1: Towards Precision Medicine in Autism Spectrum Disorder (ASD): Neurobiological Mechanisms and Predictors of Cognitive Behavioral Therapy in Adults With High-Functioning ASD (AG Dziobek)
Auf einen Blick
Persönlichkeitspsychologie, Klinische und Medizinische Psychologie, Methoden
DFG Exzellenzstrategie Cluster
Projektbeschreibung
Auf dem Weg zur Präzisionsmedizin bei ASD zielt dieses Projekt darauf ab, neuronale, endokrine und neurometabolische Marker zu identifizieren, die als Biomarker für das Ansprechen auf Behandlungen bei Menschen mit ASD dienen können, und zu bewerten, inwieweit neuronale Aktivität, das E/I-Gleichgewicht und der OXT/AVP-Status Verhaltensverbesserungen in einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) zur Freiburger Asperger-spezifischen Therapie für erwachsene Patienten (FASTER) 15 und zum Social COgnition Training Tool (SCOTT) 4. Dieser NeuroCure-Antrag ist eine begleitende mechanistische Studie zu einer großen multizentrischen RCT unter der Leitung von Dziobek und Tebartz van Elst, die kürzlich von der DFG gefördert wurde und im Oktober 2019 anlaufen wird.
Konkret verfolgt das Projekt folgende Ziele:
Ziel 1: Untersuchen, ob das Ansprechen auf die FASTER- und SCOTT-Behandlung bei Patienten mit ASD mit Veränderungen der Struktur, Funktion und Neurochemie (Glutamat/GABA-Gleichgewicht) sowie der Konnektivität des Gehirns in relevanten Netzwerken des Zentralnervensystems für soziale Kognition einhergeht, unter Verwendung von funktioneller MRT im Ruhezustand und aufgabenbasierter funktioneller MRT.
Ziel 2: Es soll ermittelt werden, ob neuroanatomische und neurofunktionelle Marker sowie endokrine Marker den Behandlungserfolg bei FASTER und SCOTT vorhersagen.
Bei erfolgreichem Verlauf wird dieses Projekt wichtige Erkenntnisse über den Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen sozialer Symptomatik und Funktionsstörungen des Zentralnervensystems liefern und einen ersten Schritt in Richtung einer biomarkergestützten Präzisionsmedizin in der ASD-Psychotherapie darstellen.
Themen