FG 475: Interaktion und Aggregation von Wildtyp- und mutiertem Huntingtin mit Membranen II

Auf einen Blick

Laufzeit
05/2004  – 04/2005
Förderung durch

DFG Forschungsgruppe DFG Forschungsgruppe

Projektbeschreibung

Das Projekt beschäftigt sich mit der biologischen Funktion und pathologischen Strukturen von Huntingtin. Die biologische Funktion von Huntingtin ist nicht bekannt. Neuere Ergebnisse weisen auf eine mögliche Rolle bei der Endocytose hin. Mechanismen der Membranbindung sowie die spezifische Rolle im Endozytoseprozess sind unbekannt. Die molekulare Grundlage von Chorea Huntington ist eine amyloidartige Aggregation von Huntingtin-Proteinen, die eine überkritische Anhäufung von strukturbildenden Glutaminresten ("polyQ repeats") haben. Die Ausbildung von Aggregaten könnte außerdem durch Bindung von Huntingtin an Membranen gefördert werden. In diesem Projekt wird mit zellbiologischen, molekularbiologischen, biochemischen sowie biophysikalischen Methoden die Relevanz von Huntingtin bei der Endozytose sowie biophysikalischen Methoden die Relevanz vonHuntingtin bei der Endozytose woie der Einfluss von Lipiden bzw. membranen auf die Ausbildung der amyloidartigen Agregate untersucht.

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. rer. nat. Andreas Herrmann

    • Nachwuchsgruppe '... rückgekoppelte Systeme spikender Neurone'