FG 475: Interaktion und Aggregation von Wildtyp- und mutiertem Huntingtin mit Membranen III
Auf einen Blick
DFG Forschungsgruppe
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Projektbeschreibung
Das Projekt beschäftigt sich mit der biologischen Funktion und pathologischen Strukturen von Huntingtin. Die biologische Funktion von Huntingtin ist nicht bekannt. Neuere Ergebnisse weisen auf eine mögliche Rolle der Endocytose hin. Mechansismen der Membranbindung sowie die spezifische Rolle im Endocytoseprozess sind unbekannt. Die molekulare Grundlage von Chorea Huntington ist eine amyloidartige Aggregation von Huntingtin-Proteinen, die eine überkritische Anhäufung von strukturbildenenden Glutaminresten ("polyQ repeats") haben. Die Ausbildung von Aggregaten könnte außerdem durch Bindung von Huntingtin an Membranen gefördert werden. In diesem Projekt wird mit zellbiologischen, molekularbiologischen, biochemischen sowie biophysikalischen Methoden die Relevanz von Huntingtin bei der Endocytose sowie der Einfluß von Lipiden bzw. Membranen auf die Ausbildung der amyloidartigen Aggregate untersucht.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. rer. nat. Andreas Herrmann
- Nachwuchsgruppe '... rückgekoppelte Systeme spikender Neurone'