FG 497: Strukturwandel und Transformation im Agrarbereich - Teilprojekt 8: Institutioneller Wandel von Wasserregulierungssystemen (I)
Auf einen Blick
DFG Forschungsgruppe
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Projektbeschreibung
Dieses Projekt widmet sich der Gestaltung von Institutionen zur Regelung der
Nutzung und des Schutzes natürlicher Ressourcen unter den spezifischen Bedingungen
der Systemtransformation. Politische Gestaltungsfragen im Agrarumweltbereich
können sich nicht auf das agrarumweltpolitische Instrumentarium beschränken,
sondern müssen die institutionellen Strukturen einbeziehen, die für
die jeweiligen Entscheidungs- und Implementationsprozesse erforderlich und
derzeit häufig noch zu entwickeln sind. In den Transformationsländern Mittel- und
Osteuropas stellt sich darüber hinaus die Frage, ob die dort stattfindenden Prozesse
der Systemtransformation einen solchen Wandel erleichtern oder erschweren,
d.h. ob eine in diesem Sinne doppelte Transformation machbar ist.
Anhand des konkreten Beispiels der Wasserregulierung in post-sozialistischen
Meliorationsgebieten sollen die Unzulänglichkeiten und Friktionen entsprechender
institutioneller Strukturen erklärt und geeignete institutionelle Lösungsansätze
konzipiert werden. Hierfür werden in einer komparativen Institutionenanalyse eine
ostdeutsche und eine nordwestpolnische Region einander gegenübergestellt.
Themen
Analytic NarrativesWater regulation systemsNature ProtectionTwofold TransformationStructural changeResource ProtectionInstitutional EconomicsInstitutions of SustainabilityWasserregulierungssystemeCommon Pool ResourcesInstitutionen der NachhaltigkeitInstitutionenökonomienachhaltige Landwirt-schaftGovernance StructuresDoppelte TransformationProperty RightsPolandrural areasMultifunktionale Landwirtschaftmultifunctional agriculturesustainable agricultureStrukturwandelUmweltschutzPolenagri-environmental policyBrandenburgRessourcenschutzLändlicher RaumAgrarumweltpolitik
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Dr. h.c. Conrad Hagedorn
- Forschergruppen