FG: Zwischen Interferenz und Optimierung: Konflikte als Signale in kognitiven Systemen - Teilprojekt 5: Emotionen in kognitiven Konflikten
Auf einen Blick
DFG Forschungsgruppe
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Projektbeschreibung
Die aktuelle Forschung sieht enge funktionelle und neurophysiologische Beziehungen zwischen der Verarbeitung von Konflikten und Fehlern in experimentellen Konfliktparadigmen. Emotionale Prozesse wurden für Fehler und in Entscheidungssituationen nachgewiesen und als bedeutsam für die Verhaltensoptimierung betrachtet. Daher sollten Emotionen auch eine wichtige Rolle bei korrekt bewältigten Aufgaben in Konfliktparadigmen spielen. Dafür gibt es jedoch keine direkte Evidenz. Es wird daher eine Reihe von Experimenten vorgeschlagen, in denen zunächst die Tauglichkeit unterschiedlicher physiologischer Indikatoren für die Erfassung von Emotionen bei starken Konflikten überprüft werden soll. Geeignete Parameter sollen in einer weiteren Versuchsreihe verwendet werden, um emotionale Aktivierungen bei unterschiedlichen Konflikttypen zu untersuchen, und wie diese mit konfliktinduzierten Optimierungsprozessen kovariieren. Für das dritte Projektjahr ist die Untersuchung der kausalen Rolle von Emotionen bei der Verhaltensoptimierung vorgesehen.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. rer. soc. habil. Werner Sommer
- Forschergruppen