Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft durch gemeinschaftsorientierte Praktiken in Burkina Faso.

Auf einen Blick

Laufzeit
03/2025  – 04/2026
DFG-Fachsystematik

Agrarökonomie, Agrarpolitik, Agrarsoziologie

Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin

Förderung durch

Alexander von Humboldt-Stiftung: Forschungskostenzuschuss

Projektbeschreibung

Trotz seines reichen landwirtschaftlichen Erbes steht Burkina Faso vor Herausforderungen durch den Klimawandel, darunter unregelmäßige Niederschlagsmuster und steigende Temperaturen. Diese Widrigkeiten gefährden die landwirtschaftliche Produktivität und die Lebensgrundlage der ländlichen Gemeinden. Dieses Projekt setzt sich daher für die Einführung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken ein, wobei der Schwerpunkt auf Agroforstwirtschaft, wassersparenden Techniken und widerstandsfähigen Anbaumethoden liegt.
Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels: Einführung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken, um den Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktivität Burkina Fasos entgegenzuwirken. Dazu gehören die Einführung klimaresistenter Nutzpflanzen, Bodenschutzmaßnahmen und nachhaltige Landbewirtschaftungspraktiken.
Verbreitung von Wissen in den Gemeinden: Entwicklung eines gemeindebasierten Ansatzes zur Verbreitung von Wissen und Praktiken im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft. Dazu gehören die Erstellung von Bildungsprogrammen, die Durchführung von Workshops und die Förderung von Diskussionen in den Gemeinden, um ein breites Verständnis für nachhaltige Praktiken zu schaffen und deren Übernahme zu fördern.
Sensibilisierung für CO2-Kompensation: Sensibilisierung für CO2-Kompensation durch die Verknüpfung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken mit CO2-Reduktionen im Rahmen lokaler Schulungsprogramme. Das Projekt wird die Rolle der Landwirtschaft bei der Kohlenstoffbindung und das Potenzial der Landwirte für einen Beitrag zum globalen Klimaschutz hervorheben.
Agroforstwirtschaft: Bestimmte Baum- und Straucharten wie Akazien und Neembäume werden in die Agrarlandschaft integriert, um die Biodiversität zu erhöhen, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und den Landwirten zusätzliche Einkommensquellen zu erschließen. Im Rahmen des Projekts werden Agroforstwirtschafts-Demonstrationsflächen eingerichtet, um die Vorteile dieses Ansatzes zu veranschaulichen.
Wassersparstrategien: Dazu gehören die Einführung präziser Bewässerungsmethoden, die Sammlung von Regenwasser und die Förderung dürreresistenter Pflanzen, um die Wassereffizienz zu maximieren. Es werden innovative wassersparende Technologien eingeführt und Schulungen zum effizienten Wassermanagement angeboten.
Agrarökologie und konservierende Landwirtschaft: Förderung agrarökologischer Anbaumethoden wie Diversifizierung der Kulturen, minimale Bodenbeeinträchtigung und integrierter Pflanzenschutz. Das Projekt unterstützt Landwirte bei der Umstellung auf diese Ansätze durch Schulungsprogramme und die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen.
Gemeinschaftsorientierter Ansatz:
Entwicklung eines Schulungspakets: Entwicklung eines umfassenden Schulungspakets für lokale Ausbilder, einschließlich praktischer Module zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Techniken und zum CO2-Ausgleich.