Formative Kompetenzmessung mit kognitiven Diagnosemodellen
Auf einen Blick
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
In diesem Forschungsprogramm soll untersucht werden, inwieweit sich die theoretischen Möglichkeiten von kognitiven Diagnosemodellen zur Modellierung von Daten aus kompetenzdiagnostischen Tests praktisch realisieren lassen. Dies soll auf der Basis von bereits bestehenden Testaufgaben für formative Evaluation geschehen, welche für das Fach Mathematik im Primärbereich im Sinne der länderübergreifenden Bildungsstandards entwickelt worden sind. Insbesondere sollen (a) detaillierte Klassifikationsanweisungen für diejenigen Kompetenzen, die von einer Testaufgabe aktiviert werden, mit großer Detailtiefe von Experten entwickelt werden, (b) diese Anweisungen auf standardisierte Testaufgaben angewandt werden, (c) mit Hilfe verschiedener kognitiver Diagnosemodelle komplexe Kompetenzprofile für Schülerinnen und Schüler anhand ihrer Antwortmuster für diese Aufgaben zugewiesen werden, (d) der Zusammenhang dieser Profile mit anderen diagnostischen Leistungsdaten in Bezug gesetzt werden, und (e) verschiedene computergestützte Rückmeldeformate für die Leistungsprofile entwickelt werden. Durch die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen insbesondere die Bedingungen verdeutlicht werden, unter denen kompetenzdiagnostische Rückmeldungen mit kognitiven Diagnosemodellen statistisch abgesichert werden können, so dass sie für standardisierte Testverfahren operativ eingesetzt werden können.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. Oliver Wilhelm
- Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen