From Artificial Intelligence to Pedagogical Innovation – AI2PI Teacher Academy
Auf einen Blick
Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung
Erasmus und Erasmus+
Projektbeschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen, wie ChatGPT, seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union verdeutlichen, wie wichtig es ist, die KI-Kompetenz zu fördern und den Lehrkräften eine Anleitung zu Lehrkräfte zu den aufkommenden Themen. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage sowohl nach technische KI-Fähigkeiten als auch Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation.
Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in die pädagogische Praxis zu integrieren, um die Bildungsqualität in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von 7 Universitäten (Berlin, Kaunas, Turku, Bozen, Braga, Innsbruck, Umeå), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens 7 Ausbildungsstätten. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials eingefügt werden können.
Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextualisierte Ansatz beinhaltet die Entwicklung von theoretisch fundierten und auf die Praxis zugeschnittenen pädagogischen Interventionen. Die Teacher Academy wird einen Kompetenzrahmen für KI-Kompetenz definieren Rahmenwerk, das etablierte Rahmenwerke wie DigCompEdu und TPACK erweitert. Sie wird die Bedürfnisse von Lehrern, Schulen und Interessenvertretern bewerten und Praxisgemeinschaften aufbauen, die in der Lage sind, pädagogische Herausforderungen im Zusammenhang mit KI zu bewältigen und gleichzeitig neue Internationalisierungsmodelle und Mobilitätsformate. Indem es Pädagogen mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausstattet, die sie benötigen, um die Herausforderungen und Chancen zu meistern, wird das Projekt einen Beitrag zur europäischen Mission der verantwortungsvollen Nutzung von KI zum Nutzen aller beitragen.
Projektleitung
- Person
Dr. Michael Schlauch
- Institut für Erziehungswissenschaften
- Schulpädagogik
- Person
Prof. Dr. Ulrike Stadler-Altmann
- Institut für Erziehungswissenschaften
- Schulpädagogik
Beteiligte Personen
- Person
Dr. Ole Engel
- Humboldt-Universität zu Berlin
- Person
Prof. Dr. Petra Anders
- Institut für Erziehungswissenschaften
- Deutschunterricht und seine Didaktik in der Primarstufe
- Person
Dr. Dr. Michael Schlauch
- Humboldt-Universität zu Berlin
- Person
Prof. Dr. Katja Eilerts
- Institut für Erziehungswissenschaften
- Grundschulpädagogik mit Schwerpunkt Lernbereich Mathematik
Kooperationspartner*innen
- KooperationspartnerDeutschland
Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
- KooperationspartnerUniversitätItalien
Freie Universität Bozen - Libera Università di Bolzano
- KooperationspartnerHochschuleÖsterreich
Pädagogische Hochschule Tirol
- KooperationspartnerUniversitätPortugal
Universidade do Minho
- KooperationspartnerUniversitätFinnland
Universität Turku
- KooperationspartnerUniversitätSchweden
Universität Umeå
- KooperationspartnerUniversitätLitauen
Vytautas Magnus Universität