FutureFoodS 2024: FULCRUM - Living Labs für Ernährungssysteme: Politik-Kohärenz und Empowerment für die Transformation von Ernährungssystemen hin zu einer gerechten kreislaufförmigen Bioökonomie
Auf einen Blick
Agrarökonomie, Agrarpolitik, Agrarsoziologie
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektbeschreibung
FULCRUM untersucht, wie die Grundsätze der Bioökonomie zur sozial gerechten, klima- und ressourcenschonenden Transformation europäischer Agrar- und Ernährungssysteme beitragen können. Ziel ist es, Widersprüche und Koordinationsmängel in den politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu erkennen und zu adressieren. Mit einem systemischen Ansatz, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte integriert, analysiert das Projekt an Fallbeispielen Verknüpfungen zwischen Landwirtschaft, Fischerei, Verarbeitung, Handel, Konsum und Abfallverwertung.
Im Mittelpunkt steht das Konzept einer zirkulären Bioökonomie: Biologische Ressourcen sollen effizient genutzt und wiederverwertet und natürliche Stoffkreisläufe geschlossen werden – z.B. durch die Verwertung von Nebenprodukten aus der Tierhaltung oder die Nutzung von Reststoffen aus Fischerei und Algenproduktion. FULCRUM verbindet dabei terrestrische und marine Bioökonomieansätze und deren Perspektiven.
In fünf Living Labs in Belgien, Deutschland, Italien, Norwegen und den Niederlanden arbeiten Forschung, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft eng zusammen, um gemeinsam Lösungen für Fragen wie den Umgang mit Nährstoffüberschüssen, die Nutzung von Abfallströmen oder soziale Gerechtigkeit im Ernährungssystem zu entwickeln und erproben.
Die Humboldt-Universität zu Berlin leitet das Arbeitspaket zur Entwicklung innovativer Politikansätze. Sie erstellt methodische Leitfäden für kooperative Gestaltungsprozesse, trainiert Projektpartner für die partizipative Politikentwicklung und koordiniert die vergleichende Analyse der Ergebnisse aus den Living Labs. In einer regionalen Fallstudie mit Akteuren aus Landwirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft werden praxisnahe Lösungsansätze für eine nachhaltigere Nährstoffnutzung und Verwertung von Reststoffen aus der Tierhaltung entwickelt. Außerdem ist die HU an der wissenschaftlichen Analyse, der Kommunikation und strategischen Nutzung der Projektergebnisse beteiligt.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Peter H. Feindt
- Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
- Agrar- und Ernährungspolitik
- Person
Janeelco Jansma
- Stichting Wageningen Research
- Person
Sylvia Kay
- Transnational Institute
- Person
Daniel Mattison
- Research Institutes of Sweden
- Person
Prof. Concetta Maria Messina
- Università degli Studi di Palermo
- Person
Giovanna Ottaviani Aalmo
- Norsk Institutt for biookonomi (NIBIO)
- Person
Dr. Bart VanDroogenbroeck
- Eigen Vermogen Van Het Instituut Voor Landbouw-, Visserij- en Voedingsonderzoek
- Person
Dr. Pablo Vidueira Mera
- Universidad Pontificia Comillas
- Person
Dr. Liesbet Vranken
- University of Leuven
Beteiligte Personen
- Person
Elisabeth Stumvoll
- Humboldt-Universität zu Berlin
Beteiligte Einrichtungen
Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
Anschrift
Institutsgebäude/Hauptgebäude, Invalidenstraße 42 (Hauptgebäude), 10115 Berlin
Kooperationspartner*innen
- KooperationspartnerBelgien
Eigen Vermogen Van Het Instituut Voor Landbouw-, Visserij- en Voedingsonderzoek
- KooperationspartnerAußeruniversitäre ForschungseinrichtungNorwegen
Norsk Institutt for biookonomi (NIBIO)
- KooperationspartnerSchweden
Research Institutes of Sweden
- KooperationspartnerAußeruniversitäre ForschungseinrichtungNiederlande
Stichting Wageningen Research
- KooperationspartnerAußeruniversitäre ForschungseinrichtungNiederlande
Transnational Institute
- KooperationspartnerUniversitätSpanien
Universidad Pontificia Comillas
- KooperationspartnerUniversitätBelgien
University of Leuven
- KooperationspartnerUniversitätItalien
Università degli Studi di Palermo