Gender und Sprache in Südosteuropa: Sprachliche Manifestationen von Genderkonzeptualisierungen in Albanien, Kroatien und Serbien.

Auf einen Blick

Laufzeit
09/2013  – 02/2015
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

Das Projekt untersucht anhand der drei südosteuropäischen Transformationsländer Albanien, Kroatien und Serbien die Interdependenz von genderpolitischen und -linguistischen Aspekten: Die (im europäischen Vergleich extrem dynamische) De- bzw. Restandardisierung impliziert die Konstruktion der eigenen Europäizität, die die sprachpolitische Umsetzung der EU-Gleichstellungspolitik nach sich zieht. Das Projekt untersucht aus einer pragmatischsoziolinguistischen, von neueren Gendertheorien geprägten Perspektive die Konzeptualisierung grammatikalisierter gender(un)spezifizierender nominaler personaler Referenzen. Auf den Analyseebenen der Produktion und Perzeption soll die Bedeutung von linguistischen Appellationspraktiken für Diskriminierungsprozesse in parallel angelegten Testreihen empirisch erprobt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den drei untersuchten Ländern herauszustellen.

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Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. phil. Antje Hornscheidt

    • Skandinavistische Linguistik und Gender Studies