Implizite Personenrepräsentationen

Auf einen Blick

Laufzeit
09/2001  – 12/2005
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

Das beantragte Projekt untersucht implizite Repräsentationen mit Hilfe Ereigniskorrelierter hirnelektrischer Potentiale (EKPs). EKPs sind weitgehend robust gegen subjektive Strategien und erlauben einen direkten online-Zugriff auf kognitive Prozesse. Zunächst soll anhand von Portraits unbekannter bzw. bekannter Personen untersucht werden, inwieweit emotionaler Gesichtseindruck, Attraktivität, und affektive Einstellung (Sympathie) unterschiedlichen kognitiv/neuroanatomischen Systemen zuzuordnen sind (Studie 1) und ob sich affektive Assoziationsprozesse von semantischen Assoziationsprozessen differenzieren lassen (Studie 2). Studie 3 wird mittels einer Lernphase definierte affektive und semantische Assoziationen ursprünglich unbekannten Personen zuweisen und auf Additivität untersuchen. Studie 4 überprüft, ob der Zugriff auf semantische und affektive Repräsentationen, wie meist postuliert, tatsächlich parallel organisiert ist und Studie 5 untersucht die im Kontext der Forschergruppe zentrale Frage, inwieweit der Zugriff auf diese Repräsentationen obligatorisch oder durch Aufgabenkontext bzw. Versuchspersonenstrategien steuerbar ist.