Individuelle Unterschiede in kognitiven Konflikten, Spielkonflikten und Belohnungsaufschubkonflikten als Determinanten von Schulleistungen und schulbezogener Devianz
Auf einen Blick
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
Gegenstand des Forschungsprojekts ist die Messung interindividueller Unterschiede beim Umgang mit verschiedenartigen Konflikten bei Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen. Der Schwerpunkt der ersten Antragsphase die Messung kognitiver Konflikte in Wahlreaktions-zeit-Paradigmen wird in der zweiten Förderperiode um zwei Paradigmen ergänzt, für die vielversprechende Zusammenhänge mit erfolgreicher Verhaltenskontrolle im Alltag gezeigt wurden. Die neuen Paradigmen messen einerseits die Bereitschaft, in Entscheidungskonflikten Risiken einzugehen, und andererseits die Fähigkeit, unmittelbaren Nutzen für größeren, aber verzögerten Nutzen zurückzustellen. Neben der Etablierung von Messmodellen für die Konfliktklassen ist die Überprüfung von Zusammenhängen zwischen Dispositionen im Umgang mit Konflikten eine wichtige Fragestellung. Analysiert werden soll, inwiefern die Konfliktkonstrukte Varianz an relevanten Bildungsergebnissen schulische Leistungen und schulbezogene Devianz erklären. Zusätzlich werden etablierte Fähigkeitskonstrukten und verschiedene Selbstberichte zum Umgang mit Konflikten in die Analyse einbezogen.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. Oliver Wilhelm
- Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen