Internationale Tagung "Sterben und Tod: ethische und metaphysische Aspekte" (Veranstaltung: 14.-16.06.2012, Berlin)
Auf einen Blick
Fritz Thyssen Stiftung
Projektbeschreibung
Die Tagung soll Philosophinnen und Philosophen aus dem deutschsprachigen Raum zusammenführen, die zu den zentralen philosophischen Problemen des Sterbens und des Todes forschen. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass die eingeladenen Philosophinnen und Phi-losophen unterschiedlichen Theorietraditionen angehören und sich den philosophischen Fragen des Sterbens und des Todes auf unterschiedliche Weise nähern. Die Veranstalter wollen dadurch eine Intensivierung der Debatte im deutschsprachigen Raum befördern und erhoffen sich durch die Zu-sammenführung von Vertretern unterschiedlicher Theorietraditionen neue substanzielle Impulse für die Forschung. Thematisch liegt der Fokus der Tagung ausschließlich auf den Grundlagenproblemen der philosophischen Thanatologie. Zu den Grundlagenproblemen zählen ethische und metaphysische Fragestellungen wie die Folgenden: Ist der Tod für den Sterbenden selbst ein Übel und – wenn ja – warum? Ist es, ceteris paribus, besser länger als kürzer zu leben? Ist unser Leben absurd, weil wir sterblich sind, oder verleiht unsere Sterblichkeit unserem Dasein überhaupt erst seinen Sinn? Sind wir notwendigerweise sterblich, oder ist Unsterblichkeit für Menschen im metaphysischen Sinne möglich? Gibt es eine eindeutige Grenze zwischen Leben und Tod, und – wenn ja – was macht diese Grenze aus? Bei der Tagung handelt es sich, soweit wir wissen, um die erste Fachtagung zu den philosophischen Grundlagenproblemen von Sterben und Tod im deutschsprachigen Raum.
Projektleitung
- Person
PD Dr. Hector Wittwer
- Institut für Philosophie