Internationales Privatrecht, Menschenrechte und Globale Lieferketten
Auf einen Blick
Rechtswissenschaften
Andere inländische Stiftungen
Projektbeschreibung
Das Forschungsprojekt hat die Anfertigung einer englischsprachigen Monographie zum besseren Schutz der Menschenrecht in globalen Lieferketten zum Gegenstand. Aufbauend auf den Kurs, den die Projektleiterin im Sommer 2026 an der Haager Akademie für Internationales Recht (The Hague Academy of International Law: www.hagueacademy.nl) halten wird, soll die Monographie der Frage nachgehen, wie sich Menschenrechtsverletzungen – insbesondere Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder sonstige unwürdige Arbeitsbedingungen – aber auch Umweltzerstörungen in weltweit verzweigten Lieferketten effektiver vermeiden und die Einhaltung menschenrechtlicher Mindeststandards sicherstellen lassen. Diskutiert werden soll insbesondere, welche Rolle private Unternehmen hierbei spielen können: Sollten private Unternehmen darauf verpflichtet werden, auf die Einhaltung von Menschenrechten in ihren Lieferketten zu achten? Sollten die Opfer von Menschenrechtsverletzungen im Falle einer Verletzung vor europäischen Gerichten Schadensersatz verlangen können? Im Einzelnen wird die Monographie nachzeichnen, wie sich die Rechtsordnungen verschiedener Länder und der Europäischen Union zu diesen Fragen verhalten. Außerdem sollen die Entwicklungen kritisch analysiert, gewürdigt und darauf aufbauend Regelungsvorschläge unterbreitet werden.
Beteiligte Einrichtungen
Juristische Fakultät
Anschrift
Kommode, Bebelplatz 2, 10117 Berlin