Konstruktion von Ereignismodellen: Einfluss von Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnisressourcen

Auf einen Blick

Laufzeit
09/2010  – 04/2013
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

Alltägliche Ereignisse bestehen aus chronologisch organisierten Einzelereignissen. Ihre Abfolge ist im Langzeitgedächtnis als Skriptstruktur gespeichert (vgl. Schank & Abelson, 1977) und dient u.a. der Bildung von Erwartungen über zukünftige Ereignisse (Zacks et al., 2007). Ereignisse sind mit unterschiedlichen Ereigniskomponenten, wie Personen und Objekten sowie deren charakteristischen Zuständen, verbunden. Mit Zacks (2007) nehmen wir an, dass das Wissen über ein aktuelles Ereignis anforderungsabhängig als Ereignismodell im Arbeitsgedächtnis repräsentiert wird. Das Ziel des Projekts ist es zu klären, ob durch Ausrichtung der Aufmerksamkeit die chronologische Ordnung der Einzelereignisse, deren Objekte und Zustände sowie die damit verbundenen Erwartungen im Ereignismodell beeinflusst werden können. Dabei soll der Einfluss der individuellen Arbeitsgedächtnisressourcen (Engle, 2002) auf die Konstruktion des Ereignismodells geprüft werden. In den Untersuchungen werden behaviorale und pupillometrische Daten erhoben. Insbesondere pupillometrische Daten haben sich als aussagekräftiger Parameter für die kognitive Ressourcenkonsumption bei der Aufgabenbewältigung erwiesen

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. sc. nat. Elke van der Meer

    • Kognitive Psychologie