Lerninduzierte Verbesserung mathematischen Denkens: Zerebrale Korrelate und individuelle Unterschiede (Teilprojekt Psychophysiologie)
Auf einen Blick
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektbeschreibung
<p>Es wird die erfahrungsabhängige Plastizität des kognitiven Systems bei mathematisch befähigten Schülern der Sekundarstufe in Vergleich zu einer nach Alter, Gechlecht, Schultyp und sozioökonomischem Hintergrund parallelisierten Kontrollgruppe untersucht.</p>
<p>Vorhabenziele sind:<br>
1. die Aufklärung zerebraler Korrelate mathematischen Denkens und individueller Unterschiede im mathematischen Denken.<br>
2. eine Differenzierung von effizienten und weniger effizienten Lernprozessen auf mathematischem Gebiet (Fokus kurzfristiges Lernen),<br>
3. Analyse korrelativer Zusammenhänge zu psychometrischen Testcores.</p>
<p>Zwei für mathematisches Denken prototypische Anforderungen (analoges Schließen, strukturelles Denken) werden experimentell mit behavioralen, psychophysiologischen (Pupillomotorik, EDA) und neurowissenschaftlichen Methoden (fMRT) untersucht. Zusätzlich werden Intelligenz, Konzentrationsvermögen, Arbeitsgedächtniskapazität, Persönlichkeitseigenschaften der Probanden erfasst. Die Ergebnisse dienen der Optimierung von Lehr- und Lernprozessen auf mathematischem Gebiet und der validen Identifikation mathematisch befähigter Schüler. Prognostisch soll langfristiges Lernen analysiert werden.</p>
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. sc. nat. Elke van der Meer
- Kognitive Psychologie