Low Energy Nanolayer Sensors (LENAS)
Auf einen Blick
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektbeschreibung
Einer der entscheidenden, ökologisch sinnvollen Energieträger der Zukunft wird Wasserstoff sein. Da Wasserstoff bei schon geringen Konzentrationen (4%) zu Explosionen führen kann, ist eine Sensorik für Wasserstoff eine elementare Voraussetzung für einen sicheren Betrieb. Die auf dem Markt zugänglichen Wasserstoffsensoren weisen jedoch erhebliche Mängel auf (zu hoher Preis und Energieverbrauch). Dies führte zu einem Ausschluss dieser Sensoren bei potentiellen Applikationen in einem Massenmarkt. Ziel des Projekts ist es, ein an der Humboldt-Universität erarbeitetes neuartiges Sensorprinzip von der Grundlagenforschung zu einem Prototyp zu entwickeln. Das Wirkprinzip basiert auf der Silizium-Halbleitertechnologie und ermöglicht deshalb potentiell eine sehr kostengünstige Produktion. Weiterhin arbeitet der Sensor bei Raumtemperatur und es ergibt sich somit eine Energieeinsparung um den Faktor 1.000.000 im Vergleich zum vorherigen Stand der Technik.
Die Humboldt-Universität wird die Dünnschichttechnologie für den Sensorchip weiterentwickeln. Sensitivität und Selektivität, sowie elektrische Eigenschaften werden charakterisiert und optimiert.
Projektleitung
- Person
PD Dr. rer. nat. Werner Moritz
- Physikalische und Theoretische Chemie III