MaterialsCommons

Auf einen Blick

Laufzeit
06/2026  – 05/2030
Förderung durch

Horizon Europe: Innovation Action (IA)

Projektbeschreibung

Die Forschung und Entwicklung im Bereich der fortschrittlichen Werkstoffe ist entscheidend für die Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Zukunft und eine wettbewerbsfähige europäische Wirtschaft. Wir benötigen innovative Werkstoffe, um gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel, den technologischen Fortschritt und die Ressourcenknappheit zu bewältigen. Die derzeitige Zersplitterung der Materialwissenschaften und des Werkstoffingenieurwesens in Europa behindert jedoch die Zusammenarbeit und bremst Innovationen. MaterialsCommons ist ein wegweisendes Projekt, das darauf abzielt, diese entscheidenden Herausforderungen durch die Schaffung einer föderierten digitalen Infrastruktur für fortschrittliche Werkstoffe anzugehen. Diese Infrastruktur verbindet Forscher aus Industrie und Wissenschaft und verknüpft gleichzeitig derzeit isolierte Ressourcen. MaterialsCommons ermöglicht sektorübergreifende Zusammenarbeit und bietet allen Nutzern – von der Werkstoffforschung und -synthese bis hin zu Originalgeräteherstellern – einen beispiellosen Zugang zu Werkstoff- und Prozessdaten. Die technische Lösung ist ein maschinell verarbeitbares Multi-Node-Ökosystem, dessen Mittelpunkt ein benutzerfreundlicher MaterialsCommons-Webzugang bildet. MaterialsCommons wird ein lebendiges Ökosystem mit einer Vielzahl von Tools und Diensten sein, um den Anforderungen der vielfältigen Fachgemeinschaften im Bereich der fortschrittlichen Werkstoffe gerecht zu werden. Es werden umfassende, gut dokumentierte Schemata sowie Terminologien, Taxonomien und Ontologien etabliert, die als gemeinsame Sprache für die gesamte Werkstoffgemeinschaft dienen. Es wird ein interoperables Rahmenwerk zur Verknüpfung bestehender Arbeitsablaufumgebungen und entsprechender Softwaretools bereitgestellt, wodurch jeder einzelne Knotenpunkt in der Entwicklungskette FAIR-konform, maschinenlesbar, verwertbar und reproduzierbar wird. Das Konsortium umfasst 26 akademische Partner, 21 assoziierte Partner und 12 assoziierte Kooperationspartner, die überwiegend aus der Industrie stammen. Sechs strategisch ausgewählte Anwendungsfälle aus wichtigen Industriezweigen stellen sicher, dass die endgültige Lösung alle Nutzeranforderungen – sowohl aus dem akademischen als auch aus dem industriellen Bereich – vollständig erfüllt. Es werden Mechanismen eingerichtet, um die langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten, unter anderem durch die formelle Verpflichtung der Partner, die Infrastruktur über das Projekt hinaus weiterzuführen.

Projektwebsite öffnen

Kooperationspartner*innen