Möglichkeiten und Grenzen der Reaktionsaktivierung bei Doppelaufgaben II
Auf einen Blick
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
Verarbeitungsengpässe des kognitiven Systems stellen wichtige Eigenschaften dar, die den reibungslosen Ablauf menschlicher Handlungen stören können. Unklar ist dabei, ob derartige Engpässe eher die peripheren Prozesse bei der Wahrnehmung von Reizen oder bei der Ausführung motorischer Reaktionen oder eher zentrale Prozesse bei der Handlungsauswahl betreffen. In dem vorgeschlagenen Projekt soll die Frage untersucht werden, unter welchen Bedingungen Handlungsauswahlprozesse Verarbeitungsengpässen unterliegen. Dem Projekt liegt die Annahme zu Grunde, dass der Mechanismus der Handlungsauswahl in unterschiedliche Komponenten - die Handlungsaktivierung und die Handlungsidentifizierung - unterteilbar ist. Es wird weiter angenommen, dass die Handlungsidentifizierung im Gegensatz zur -aktivierung einem Verarbeitungsengpass unterliegt. Diese Hypothese soll mit Hilfe eines neuentwickleten experimentellen Paradigmas überprüft werden, bei dem Handlungsaktivierungen in einer Doppelaufgabe gezielt durch nicht bewusst wahrgenommene Reize angeregt werden.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. rer. nat. Torsten Schubert
- Allgemeine Psychologie