MOVE 2025: Forschungstransfer MOVE FOR HEALTH 1.0 und 2.0 – Schwerpunkt Soziale Ungleichheit

Auf einen Blick

Laufzeit
04/2025  – 12/2025
DFG-Fachsystematik

Sozialwissenschaften

Förderung durch

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Projektbeschreibung

Wissenschaftsmodul im Rahmen von MOVE FOR HEALTH 3.0
Gemeinsam mit Prof. Dr. Dennis Dreiskämper (TU Dortmund) werden die quantitativen Daten aus MOVE FOR HEALTH 1.0 und 2.0 zum Schwerpunkt Soziale Ungleichheit vertiefend ausgewertet und die Ergebnisse in die Praxis transferiert. Zwei Kolleginnen (Uni Lüneburg, DSHS Köln) werden zudem qualitative Daten auswerten.
Die Wissenschaftsmodule aus MOVE FOR HEALTH 2023 und 2024 haben maßgeblich und erfolgreich dazu
beigetragen, die weitreichenden Potenziale von Bewegung, Spiel und Sport und eine Sportvereinsmitgliedschaft für
die mentale und körperliche Gesundheit sowie Teilhabe junger Menschen herauszustellen. In der Querschnittsstudie
(MOVE 2023) wurden diese Potenziale erkannt und in Teilen bereits in der Längsschnittstudie (MOVE 2024)
bestätigt. Dabei wurden verschiedene Settings, wie das gemeinsame Sporttreiben im Verein, aber auch der
Ganztag oder der informelle Sport analysiert. Gegenwärtig liegen also ganz aktuelle Forschungsdaten aus MOVE
FOR HEALTH 1.0 und 2.0 vor, die zum Teil bereits veröffentlicht wurden (z.B. Dreiskämper et al., 2023; 2024, 2025; Burrmann et al., 2024, 2025).
Dennoch ist eine Vielzahl der Daten noch nicht hinreichend analysiert worden. Insbesondere in Bezug auf den
Schwerpunkt „Soziale Ungleichheit“ und auf längsschnittliche Entwicklungen steckt ein großes Potenzial. Zudem
können die qualitativen Daten aus 2023 mit den quantitativen Daten aus 2023 und 2024 verschränkt werden und
hieraus wertvolle Erkenntnisse für die Praxis gewonnen werden. Die vertiefende Analyse der Daten soll einem
verstärkten Theorie-Praxis-Transfer mit den Mitgliedsorganisationen der dsj im Allgemeinen und den
Zukunftslaboren im Spezifischen dienen. Durch die Analyse und die sowohl wissenschaftliche als auch praxisnahe
Veröffentlichung der Daten können die Erkenntnisse der MOVE FOR HEALTH-Studien zum Verständnis von
Prädiktoren sportlichen Verhaltens und deren Wirkmechanismen (insbesondere in Bezug auf die soziale
Ungleichheit von Kindern und Jugendlichen) in die Praxis übertragen werden.