Nachfrageflexibilität und Lastmanagement als Klimaschutzbeschleuniger
Auf einen Blick
Wirtschaftswissenschaften
Informatik
Sozialwissenschaften
Öffentliche Förderorganisationen anderer Länder
Projektbeschreibung
Stromsysteme mit hohen Anteilen variabler erneuerbarer Energien verlagern die zentrale betriebliche Herausforderung von der Energieverfügbarkeit hin zur zeitlichen und räumlichen Koordination. Nachfrageflexibilität (DF) und Lastmanagement (LM) können fossile Regelenergie, Spitzenlast und Netzengpassdienste substituieren, ihr Einsatz bleibt jedoch regional sehr ungleich. Obwohl Lastmanagement kein neues Instrument ist, unterstreichen das entstehende Paradigma variabler erneuerbarer Energien, neue kostenkonkurrente Speichertechnologien (Batterien), der Dekarbonisierungsdruck sowie der Bedarf an regionalen Lösungen unter Netzbeschränkungen die Notwendigkeit einer aktuellen Bestandsaufnahme von DF/LM als Eckpfeiler der nachfrageseitigen Klimaschutzpolitik. Das Projekt synthetisiert aktuelle empirische und konzeptionelle Arbeiten anhand eines Befähigungsrahmens, der Ressourcen, Infrastruktur, Koordinationsarchitekturen, Regulierung, Verhalten und Systemergebnisse verknüpft. Darüber hinaus identifiziert das Projekt Hebelpunkte für den Übergang von DF/LM von Pilotanwendungen hin zu verlässlicher Infrastruktur.
Projektleitung
Kooperationspartner*innen
- KooperationspartnerAußeruniversitäre ForschungseinrichtungÖsterreich
Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse
- KooperationspartnerAußeruniversitäre ForschungseinrichtungDeutschland
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V.
- KooperationspartnerUniversitätGroßbritannien
University of Sussex
- KooperationspartnerUniversitätGroßbritannien
Universität Oxford