Nachfrageflexibilität und Lastmanagement als Klimaschutzbeschleuniger

Auf einen Blick

Laufzeit
04/2026  – 03/2027
DFG-Fachsystematik

Wirtschaftswissenschaften

Informatik

Sozialwissenschaften

Förderung durch

Öffentliche Förderorganisationen anderer Länder

Projektbeschreibung

Stromsysteme mit hohen Anteilen variabler erneuerbarer Energien verlagern die zentrale betriebliche Herausforderung von der Energieverfügbarkeit hin zur zeitlichen und räumlichen Koordination. Nachfrageflexibilität (DF) und Lastmanagement (LM) können fossile Regelenergie, Spitzenlast und Netzengpassdienste substituieren, ihr Einsatz bleibt jedoch regional sehr ungleich. Obwohl Lastmanagement kein neues Instrument ist, unterstreichen das entstehende Paradigma variabler erneuerbarer Energien, neue kostenkonkurrente Speichertechnologien (Batterien), der Dekarbonisierungsdruck sowie der Bedarf an regionalen Lösungen unter Netzbeschränkungen die Notwendigkeit einer aktuellen Bestandsaufnahme von DF/LM als Eckpfeiler der nachfrageseitigen Klimaschutzpolitik. Das Projekt synthetisiert aktuelle empirische und konzeptionelle Arbeiten anhand eines Befähigungsrahmens, der Ressourcen, Infrastruktur, Koordinationsarchitekturen, Regulierung, Verhalten und Systemergebnisse verknüpft. Darüber hinaus identifiziert das Projekt Hebelpunkte für den Übergang von DF/LM von Pilotanwendungen hin zu verlässlicher Infrastruktur.