Ökonomie des Klimawandels – Verbundprojekt: Fossile Energieträger und Klimapolitik – Stranded Assets, Erwartungen, und die politische Ökonomie des Klimawandels (FoReSee) – Teilprojekt 3: Verteilungseffekte und die politische Ökonomie von Klimapolitik

Auf einen Blick

Laufzeit
10/2018  – 09/2022
Förderung durch

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Projektbeschreibung

Die Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C oder sogar 1,5°C erfordert eine radikale Transformation des Energiesystems, mit Auswirkungen auf Vermögenswerte: Der Wert fossiler Energieressourcen und langlebiger Kapitalstöcke entlang der fossilen Wertschöpfungskette wird vermindert und sie laufen Gefahr, zu „Stranded Assets“ zu werden.

FoReSee (Fossil Resource Markets and Climate Policy: Stranded Assets, Expectations and the Political Economy of Climate Change) untersucht, wie langlebige Vermögenswerte und die Anreize ihrer Besitzer die Wirksamkeit von Klimapolitik behindern. Das Ziel ist herauszufinden, wie Politikmaßnahmen gestaltet werden können, um die Trägheit des Energiesystems zu überwinden und die gesellschaftlichen Kosten der Energiewende gering zu halten. Der Fokus von FoReSee liegt auf dem Zusammenspiel von Akteuren, Politiken und Information auf Finanz- und Ressourcenmärkten unter Beachtung institutioneller Hürden und politökonomischer Prozesse. Dabei berücksichtigt FoReSee neben traditionellen Politiken auf der Nachfrageseite auch angebotsseitige Politiken und strebt sowohl die Entwicklung neuer als auch die Weiterentwicklung bestehender Instrumente an.
Um die Relevanz der Politikempfehlungen sicherzustellen, werden Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Workshops und Konsultationen in die Projektarbeit einbezogen. Die Ergebnisse werden in Policy Briefs, wissenschaftlichen Diskussionspapieren und Artikeln veröffentlicht und auf internationalen Konferenzen und integrativen Projektworkshops der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.