PL Mosse-Lectures - Thyssen Stiftung
Auf einen Blick
Fritz Thyssen Stiftung
Projektbeschreibung
Mit ihrem 10jährigen Bestehen im Jahre 2007 haben sich die Mosse-Lectures als Veranstaltungsreihe bewährt: an der Humboldt-Universität ebenso wie in der Stadt Berlin. International und interdisziplinär angelegt haben sie zum Ziel, prominente Politiker, Wissenschaftler, Künstler und Literaten im Namen der Universität einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. So dürfen sie zahlreiche große Persönlichkeiten zu ihren Gästen zählen. Der Architekt Daniel Libeskind, der Dirigent Daniel Barenboim und der Soziologe Richard Sennett traten ebenso hinter das Rednerpult wie der Historiker Reinhart Koselleck, der Kulturstaatsminister Michael Naumann, die iranische Autorin Siba Shakib und der Schriftsteller David Grossman aus Israel.
Die Öffentlichkeit von Kultur dient den Mosse-Lectures als verbindende Thematik. So wurde es 1997 durch den inzwischen verstorbenen Namenspatron George L. Mosse vorgegeben, den deutsch-amerikanischen Historiker jüdischer Herkunft aus Berlin. Die Veranstaltungsreihe kann sich damit auf eine lange demokratische Tradition berufen, die in der Weimarer Republik herausgebildet wurde: das Verlagshaus Mosse, das Berliner Tageblatt, Mosses Widerstand gegen den Nationalsozialismus, und schließlich sein Exil.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. Joseph Vogl
- Institut für deutsche Literatur
- Deutsche Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit