Professionalisierung von Bildungsberatern auf Grundlage von Evaluationsergebnissen (Teilprojekt ProEva)
Auf einen Blick
Projektbeschreibung
Die Berliner Bildungsberatungslandschaft stellt sich im nationalen Vergleich als ein 'Leuchtturm' dar. Umso mehr stellt sich mit Blick auf eine effiziente Allokation von Landes- und reduzierten EU-Mitteln die Frage, welche vielfältigen Effekte diese vergleichsweise gut ausgebaute Beratungslandschaft zeigt und wie die Wirkungen weiter optimiert werden können. Mit Blick auf aktuelle bildungspolitische Entwicklungen zum Beispiel in Schleswig-Holstein und den dortigen Weiterbildungsverbünden und der dortigen politischen Instrumentalisierung von wissenschaftlichen Evaluationserkenntnissen ist es wichtig, dass Evaluationsergebnisse fachlich qualifiziert und kompetent interpretiert werden, um bestehende Beratungsstrukturen zu prüfen, weiterzuentwickeln oder neu zu justieren. Evaluation als vermeintliche Legitimation für förderpolitischen Kahlschlag ist zu kritisieren. Insofern hat diese Teilstudie die sinnvolle Nutzung von Evaluationsergebnissen für die weitere Professionalisierung des Bildungsberatungspersonals zum Ziel. . Im Rahmen des Projektes wird eine Nachbefragung (direkt nach dem Beratungsgespräch, 4 Wochen sowie 3 Monate) methodisch vorbereitet und wissenschaftlich begleitet. Die Auswertung der Daten durch Projektpartner wird durch die wissenschaftliche Expertise der HU/Prof. Käpplinger informiert.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Bernd Käpplinger
- Lernen im Lebenslauf / Betriebliche Weiterbildung (J)