Professionalisierungsmaßnahmen zur bedeutungsfokussierten Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule
Auf einen Blick
Sprachwissenschaften
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist es, einen impliziten bedeutungsfokussierten Sprachförderansatz, der bereits im additiven Fachunterricht für Kinder mit nicht-deutscher Herkunftssprache erprobt wurde, um Elemente der sprachlichen Bewusstmachung (i.S. von Scaffolding) für einen stärker gesteuerten Erwerb allgemeiner und fachspezifischer (bildungs-) sprachlicher Mittel zu erweitern. Dazu werden exemplarische, curricular valide Sprachfördermaterialien zu ausgewählten Unterrichtsinhalten für den Sachunterricht in der 3. Klasse konzipiert, für deren Anwendung Lehrkräfte durch Fortbildungsmaßnahmen im Laufe eines Schuljahres qualifiziert werden. In der Evaluation des Ansatzes werden unmittelbare Effekte der Fortbildung auf die Entwicklung der professionellen Kompetenz der Lehrkräfte untersucht sowie mittelbare Effekte auf die sprachliche und fachliche Kompetenzentwicklung der Kinder. Alle Aufgaben werden im Verbund von den Arbeitsbereichen Erziehungswissenschaft (Prof. Dr. Petra Stanat, Dr. Sofie Henschel; Teilprojekt A) und Pädagogik der Elementar- und Primarstufe (Prof. Dr. Ilonca Hardy, Teilprojekt B) in einem gemeinsamen Prozess erbracht.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Ilonca Hardy
- Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Person
Dr. Sofie Henschel
- Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen
- Person
Prof. Dr. Petra Stanat
- Institut für Erziehungswissenschaften
- Lehr-Lernforschung, Förderung und Evaluation (Pädagogische Psychologie)
Beteiligte Personen
- Person
Dr. Birgit Heppt
- Institut für Erziehungswissenschaften
Beteiligte Einrichtungen
Institut für Erziehungswissenschaften
Anschrift
Institutsgebäude, Geschwister-Scholl-Straße 7, 10117 Berlin