Räumliche Organisation landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten - untersucht am Beispiel der Gemüseproduktion

Auf einen Blick

Laufzeit
06/2006  – 06/2010

Projektbeschreibung

Gemüsebaubetriebe sind heute in sehr differenzierte Lieferketten eingebunden, die wiederum untereinander im Wettbewerb stehen. Für die Existenzsicherung der Unternehmen ist es deshalb ebenso wichtig, dass die Lieferketten in einer Weise organisiert sind, dass sie im Wettbewerb mit anderen konkurrieren können. Damit rückt das Thema vertikale Koordination und Kooperation stärker in das Blickfeld der Betrachtungen. Zunehmend wird aber auch die Bedeutung der räumlichen Organisation von Produktion als maßgeblicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit diskutiert. Neben klassischen Faktoren, wie Klima, Bodenverhältnisse, Nähe zu den Märkten, erfahren heute auch Fragen des Wissenstransfers, der Entstehung und Ausbreitung von Innovationen sowie vertrauensvolle Kooperation große Aufmerksamkeit als Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit. In der Untersuchung sollen die Bedeutung der Lieferkettenorganisation sowie die räumliche Anordnung der Produktion als maßgebliche Bestimmungsgründe der Wettbewerbsfähigkeit untersucht werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Suche von Variablen, die Ansatzpunkte für eine zielgerichtete Steuerung und Politik darstellen.